drucken Sitemap Seiten-ID: 1898

Atomausstieg selber machen


Segment-ID: 7030

ÖKOSTROM-WECHSELWOCHE VOM 17. BIS 24. SEPTEMBER

Umweltverbände rufen auf, für die Energiewende aktiv zu werden und Strom nicht länger bei den großen Atom- und Kohlekonzernen zu beziehen

(Berlin, 9. September 2011) – Das Bündnis „Atomausstieg selber machen" ruft zur zweiten Ökostrom-Wechselwoche auf, die bundesweit vom 17. bis 24. September stattfindet. Acht Tage vor Beginn der Wechselwoche haben schon über 50 Gruppen und Privatpersonen in ganz Deutschland ihre Beteiligung angemeldet. Auf der Internetseite www.atomausstieg-selber-machen.de erhalten Interessierte Informationen über Ökostrom, Aktionsvorschläge und kostenloses Aktionsmaterial.

„Der Wechsel zu einem Ökostromversorger ist das einfachste Mittel, die Energiewende zu beschleunigen und nicht länger die Kassen der Atomkonzerne zu füllen. Wer gute Erfahrung mit dem Wechsel gemacht hat, erzählt das gerne im Bekanntenkreis weiter", meint Florian Noto, Koordinator von Atomausstieg selber machen. „E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall spielen sich als Opfer der Energiewende auf, haben aber jahrelang alle Innovationen blockiert und verdienen weiterhin prächtig an den neun noch laufenden Atomkraftwerken." Bei ihren Auslandsaktivitäten hielten sie weiter an der Atomenergie fest, und im Inland verfolgen sie mit dem Weiterbetrieb der AKW und dem Neubau von Kohlekraftwerken unverändert ihr risikoreiches und klimafeindliches Geschäftsmodell. Der Ökostromanteil liege bei den Konzernen nach wie vor weit unter dem nationalen Durchschnitt und sei „insgesamt beschämend gering", sagte Noto.

Stromkundinnen und –kunden sollten daher darauf achten, einen Stromversorger zu wählen, der ausschließlich mit Ökostrom handelt und nicht mit den großen vier Energiekonzernen verflochten sei, empfiehlt Noto. Besonders glaubwürdig und engagiert seien die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom.

Atomausstieg selber machen ist ein Bündnis von 23 Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen. Die Trägerverbände sind: .ausgestrahlt, BBU, BI Lüchow-Dannenberg, BUND, Bund der Energieverbraucher, Campact, DNR, DUH, Forum Umwelt und Entwicklung, genanet, Greenpeace, Grüne Liga, IPPNW, Jugendbündnis Zukunftsenergie, KLAR, Mütter gegen Atomkraft, NABU, NaturFreunde, Robin Wood, TEMA, UfU, urgewald und WWF.

Segment-ID: 12068

Atomausstieg selber machen: Aktionswoche Stromwechsel 10. bis 18. April 2010

Zahlreiche Anti-Atom-Initiativen und Umweltorganisationen haben sich unter dem Motto Atomausstieg selber machen zusammengeschlossen. Wenige Wochen vor dem Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl rufen sie zu einer Ökostrom-Wechselwoche vom 10. bis 18. April 2010 auf. An vielen Orten bundesweit wird es Ökostromwechsel-Stände und Parties geben.

33_AKWAus

Kontakt: Florian Noto, florian.noto@dnr.de, Tel: 030 6781775-84,
www.atomausstieg-selber-machen.de

Scherzspenden gegen Atomkraft

Nach der Millionenspende von Hotel-Eigentümer an FDP und CSU wollen Bürgerinnen und Bürger jetzt den Atomausstieg kaufen: Bereits über 30.000 Satire-Angebote gingen an Westerwelle und Seehofer: Engagierte Bürger bieten darin FDP-Chef Westerwelle und CSU-Chef Seehofer scherzhaft Parteispenden an: Fünf Euro für jede Partei, wenn diese darauf verzichten, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern.
Die Mehrheit der Bevölkerung will nicht, dass gefährliche Schrottreaktoren länger am Netz bleiben dürfen, nur damit Konzerne wie RWE oder Vattenfall weiter hohe Gewinne einfahren können." Darauf wolle man mit der ironischen Aktion aufmerksam machen. „Natürlich denkt Campact nicht ernsthaft daran, dazu aufzurufen, Parteien Geld zu spenden und dafür Gegenleistungen zu erwarten", sagte Bautz, Geschäftsführer vom Kampagnen-Netzwerk Campact.

Zur Satire-Aktion: Bieten Sie für den Atomausstieg!

Segment-ID: 10433

Atomstromers Wunschträume durchkreuzen!

RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW wollen den von ihnen mit der Bundesregierung ausgehandelten Atomkonsens kippen und europaweit neue Atomkraftwerke bauen weiter lesen

Segment-ID: 7031

Atomkonzernen das Geld entziehen

Als unmittelbare Reaktion auf die Ankündigung des Energieriesen RWE, den Atomkraftwerksblock Biblis A länger betreiben zu wollen... weiter lesen

Segment-ID: 5520