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Bundesamt für Strahlenschutz: Atomausstieg führt nicht zu Stromausfällen
(18. März 2008) Dass wegen des planmäßigen Atomausstiegs in Deutschland mit Engpässen in der Stromversorgung und "Blackouts" gerechnet werden müsse, ist ein von der Atomlobby gern gepflegtes Schreckensszenario.Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat jedoch festgestellt, dass im vergangenen Jahr sechs Atommeiler eigentlich überflüssig waren. Diese waren entweder gar nicht oder nur teilweise am Netz bzw. produzierten Strom für den Export.
Damit haben sich "im Jahr 2007 so viel Erzeugungskapazität als verzichtbar erwiesen, wie durch den Atomausstieg bis 2012 wegfallen wird", so BfS-Präsident Wolfram König.
Im selben Zeitraum nahm die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien im Vergleich zum Vorjahr um fast 14 Milliarden Kilowattstunden zu - das entspricht der Leistung von anderthalb Atomkraftwerken.



