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Öko-Institut rechnet im E.on-Auftrag: Klimaschutz rechnet sich
(3. Juli 2006) Durch energieeffiziente Technologien bei Elektrogeräten, bei Neubau und Renovierung von Gebäuden und Anlagen könnte Deutschland in den nächsten zehn Jahren seine Treibhausgasemissionen um 160 Mio t reduzieren, ergab eine Studie des Wuppertal Instituts im Auftrag der E.ON AG. Mindestens 120 Mio t CO2 könnten dabei mit Gewinn vermieden werden, die Einsparung in der Energierechnung für Verbraucher und Gesamtwirtschaft sei deutlich höher als das, was für das sparsamste Gerät, die effizienteste Anlage oder eine verbesserte Wärmedämmung zusätzlich ausgegeben werden müsse.
Das Institut hat 70 technische Maßnahmen analysiert. Ergebnis: Haushalte, Industrie, Gewerbe und Handel könnten insgesamt rund 40% Energie einsparen und davon direkt profitieren. Investitionen in Endenergieeffizienz könnten dabei mit Renditen von zumeist mehr als 10%, in einzelnen Fällen sogar über 100%, punkten. Für eine rasche Realisierung dieses Energieeinsparpotenzials sei jedoch eine staatliche Förderung notwendig. Das eröffne einen großen Markt für Energieeffizienz-Dienstleistungen, speziell für Energieunternehmen. Von einem Wettbewerb im Geschäftsfeld Energieeffizienz könnten alle profitieren. Energieunternehmen könnten ihre Kundinnen und Kunden dabei unterstützen, ihre Energierechnung angesichts steigender Energiepreise zu stabilisieren oder sogar zu senken und selbst Gewinne damit erzielen, so die Studie, deren Kurzfassung hier abrufbar ist Download Wuppertal Institut E.on Studie Kurzfassung .


