ED 04/12 Eine Welt ohne Öl (S.30-31)
Memorandum für Energieeffizienz: Konferenz fordert die Politik zum Handeln auf.Klimaschutz als Einnahmequelle

Memorandum für Energieeffizienz:

Konferenz fordert die Politik zum Handeln auf. Klimaschutz als Einnahmequelle

"Energiekosten senken durch höhere Energieeffizienz", das war das Thema einer nationalen Konferenz am 23. Januar in Berlin. Sie wurde veranstaltet von 230 kommunalen Stadtwerken, die sich im Fachverband ASEW zusammengeschlossen haben, gemeinsam mit dem Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie.

Mit einem Memorandum wandten sich viele Tagungsteilnehmer an die Politik. Sie forderten konkrete Massnahmen zur deutlichen Erhöhung der Energieeffizienz innerhalb der kommenden sechs Monate. Dies liesse sich kostenneutral, oft jedoch mit Gewinnen für Verbraucher und Volkswirtschaft verwirklichen. "Es gibt viele erfolgreiche Beispiele für erfolgreiche Effizienzprogramme in Deutschland und im Ausland. Die Politik muss jedoch einen Ordnungsrahmen schaffen, damit sich ein Markt für Energieeffizienz entwickeln kann". Dadurch würde Klimaschutz zu einem profitablen und arbeitsplatzschaffenden Unterfangen.

Zu den Erstunterzeichnern des Memorandums gehören Prof. Peter Hennicke (Präsident des Wuppertal-Instituts), Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Friedrich Seefeld (Berliner Energieagentur), Hermann Scheer (Eurosolar), Johannes Lackmann (Bundesverband erneuerbare Energien), Axel Berg (MdB), Helmfried Meinel (Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen), Franz-Georg Rips (Deutscher Mieterbund), Michael Müller (Deutscher Naturschutzring), Horst Meixner (HessenEnergie), Klaus-Dieter Claunitzer (Bremer Energie-Institut), Ursula Sladek (EWS Schönau), Angelika Eckert-Pulwey (Verbraucherzentrale Bundesverband), Werner Neumann (Stadt Frankfurt), Prof. Uwe Leprich (Universität Saarbrücken), Reinhard Klopfleisch (ver.di Bundesvorstand), Holger Krawinkel (Vorstand der Energiestiftung des Landes Schleswig-Holstein), Maren Hille (Bremer Energie-Institut), Klaus Traube (BUND), Dieter Seifried (ehem. Öko-Institut), Jutta Koop (Deutscher Hausfrauenbund).

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letzte Änderung: 29.01.2018