Studie: EU-Effizienz ist machbar
(08. April 2013) Das Bundeswirtschaftsministerium veröffentlichte eine Prognos-Studie zur Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie.
Das Gutachten bewertet die Einsparwirkung von 50 politischen Maßnahmen bis 2020 wie die Förderung der Gebäudesanierung und der Energieberatung, die bestehenden nationalen ordnungsrechtlichen Vorgaben und preisbedingte Einsparanreize.
Ergebnis: Würden in Deutschland alle bestehenden und geplanten politischen Maßnahmen genutzt und konsequent fortgesetzt, kann das in der EU-Richtlinie festgesetzte Ziel zur Einsparung beim Endenergieabsatz für die Jahre 2014 bis 2020 eingehalten und sogar übererfüllt werden.
Die EU-Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten, bis 2020 jährlich 1,5% der an die Verbraucher abgesetzten Energie einzusparen. Die Studie zeigt insbesondere die hohe Bedeutung der Steigerung der Gebäudeenergieeffizienz, die einem Anteil von rund 30% an den gesamten Einsparungen erreichen kann.
Vom Ministerium hieß es, die Spielräume bei der Umsetzung der Richtlinie müssten voll ausgeschöpft werden, Deutschland starte auf einem sehr hohen Effizienzniveau. Die Instrumente müssten sich weiter am Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und der Technologieoffenheit orientieren und sich in den bestehenden Instrumentenmix einfügen.
