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Esso-Prognose: Sieben Prozent Einsparung
(5. März 2004) - Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird nach einer Prognose von Esso bis 2020 um sieben Prozent sinken. Für die kommenden fünf Jahre wird eine Stagnation erwartet. Verbesserungen der Energieeffizienz lassen den Energiebedarf nach 2010 deutlich abnehmen. Dabei wurde ein jährliches Wirtschaftswachstum von zwei Prozent angenommen. Die Energieintensität, also der Energieverbrauch bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt, nimmt bis 2020 um 30 Prozent ab.
| Energieintensitäten in kg SKE Primärenergie pro 1000 Euro | |
| Japan | 202 |
| Europa | 400 |
| USA | 612 |
| China | 1.342 |
| Stand 1996 | |
Im internationalen Vergleich stünde Deutschland damit als sehr energieeffiziente Volkswirtschaft da. Die deutsche Energieprognose ist in der weltweiten Energiebedarfsvorhersage der ExxonMobil enthalten. Der weltweite Energieverbrauch wird bis 2020 um 40 Prozent zunehmen.
Dabei wuchs der weltweite Ölverbrauch zwischen 1980 und 2000 um 22 Prozent und wird bis 2020 um weitere 37 Prozent zunehmen. Solarenergie wird trotz eines zehnprozentigen jährlichen Wachstums und einer Zunahme um 670 Prozent bis 2020 nicht mehr als ein halbes Prozent des Weltenergieverbrauchs decken.
Esso: "Dieser Prognose nach sehen wir bis ins nächste Jahrhundert hinein keine Begrenzungen der Verfügbarkeit fossiler Ressourcen und damit auch keine signifikanten Preissteigerungen für diese Energieträger. Wir gehen von einem durchschnittlichen Rohölpreis in dieser Prognose aus, der niedriger ist als der im Jahre 2003. Die Analyse des Weltenergiebedarfs zeigt, dass die erneuerbaren Energien nicht die Lösung des zukünftigen Energiebedarfs sein können."
Rechnet man allerdings mit einem Wachstum der Solarenergie von 20 Prozent über 30 Jahre hinweg, dann ergibt sich eine Steigerung um den Faktor 240 und aus einem halben Prozent werden 20 Prozent solarer Deckungsanteil. Hinzu kommen Deckungsanteile anderer regenerativer Energien.


