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Faktor Vier - Vision zur Emissionsminderung
Vision Faktor Vier
Der Energiehunger wächst einerseits weltweit und der Klimaschutz erzwingt andererseits Emissionsminderung. Die Schere ist nur durch Effizienzerhöhungen um den "Faktor Vier" zu schließen.
Die Idee "Faktor Vier" wurde vom Wuppertal-Institut entwickelt.
(03. März 2007) Sie geht zurück auf das Buch: "Faktor Vier. Doppelter Wohlstand - halbierter Naturverbrauch" von Ernst Ulrich. v. Weizsäcker, Amory Lovins und L. Hunter Lovins, Droemersche Verlagsanstalt Th.Knaur Nachf., München 1995, 1996. Dort wird auf die ökonomischen Potentiale der Ressourceneffizienz abgehoben.

Auf eine griffige Formel vereinfacht wird damit ausgesagt, dass Ressourcennutzung und ökonomische Situation sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene in einer errechenbaren Beziehung zueinander stehen. Gleichzeitig ist darin das Versprechen enthalten, dass Ressourcenschonung nicht mit einer Minderung der Lebensqualität einhergehen muss, sondern letztere sogar gesteigert werden kann, ohne weitere Schäden an der Natur zu verursachen.
Diese Doppelaussage
- "Ressourceneffizienz bringt ökonomische Vorteile mit sich"
- "Ressourceneffizienz führt zu mehr Lebensqualität"
basiert auf der Verwendung des Begriffs "Wohlstand" sowohl im Sinne wirtschaftlichen Wohlergehens als auch im Sinne von Lebensqualität.
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