Immer mehr Treibhausgas
(15. Mai 2013) Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre hat den höchsten je gemessenen Stand erreicht, man bewege sich in einem gefährlichen Bereich. Das berichtet das Ozeanografische Institut in San Diego. Messungen der Station Mauna Loa auf Hawaii am 9. Mai hätten Werte im Durchschnitt von über 400 ppm nachgewiesen. 1958, bei der ersten Untersuchungen dort, lag der Wert noch bei 317 ppm.
Die Bemühungen, die Emissionen zu verringern, seien fehlgeschlagen, hieß es. Seit Beginn der Messungen habe die Konzentration in jedem Jahr und immer stärker zugenommen, von Ende der 1950er Jahre um 0,7 ppm pro Jahr bis 2,1 ppm in den letzten zehn Jahren. Vor der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert lag der durchschnittliche globale Wert bei 280 ppm.
Trotz allem Klimaschutzgerede der Regierungen dieser Welt war 2012 mit etwa 34 Milliarden Tonnen CO2 das Jahr mit den höchsten jemals erreichten CO2-Emissionen, weltweit. 1990 wurden im Vergleich dazu nur 22 Milliarden Tonnen emittiert. Auch in Deutschland stieg im Jahr 2012 die CO2-Emissionen um 1,6 Prozent - bis 2050 strebt Deutschland eine Minderung um 95 Prozent an. Es wird also höchste Zeit, dass sich die globalen Klimaschutzstrategien massiv ändern.
