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Hamburger Senat verschärft Wärmeschutzstandards um 30% gegenüber EnEV

Hamburger Senat verschärft Wärmeschutzstandards um 30% gegenüber EnEV

(13. Januar 2008) Der Hamburger Senat hat am 11. Dezember 2007 eine Klimaschutzverordnung beschlossen, die am 1. Juli 2008 in Kraft treten wird. Damit legt Hamburg als erstes Bundesland überhaupt energetische Standards für Baumaßnahmen flächendeckend fest, die über die bundeseinheitliche Energieeinsparverordnung hinaus gehen.

Die Klimaschutzverordnung setzt dabei auf eine Kombination von Energieeinsparung, effizienter Energieumwandlung und der Nutzung erneuerbarer Energie. Ziel des Senats ist es, zukunftsgerichtete Standards bei Neubauten zu etablieren. Ein neu gebautes Haus kommt heute mit etwa 1/3 der Energiemenge eines durchschnittlichen Altbaus aus. Im Rahmen der Bauplanung heißt das vor allem, die Wärmeverluste durch die Gebäudehülle und die Lüftung zu minimieren. Der vom Bundesgesetzgeber durch die Energieeinsparverordnung geforderte energetische Standard ist dabei durch die Energiepreisentwicklung der letzten Jahre überholt.

letzte Änderung: 25.04.2017