ED 01/12 Wärmedämmung - Zweitmauer gegen die Kälte (S.7)
Projekt Netzwerk Passivhaus Passivhäuser sind sehr energiesparsam mit geringsten Heizkosten.

Projekt "Netzwerk Passivhaus"

(2002) Passivhäuser sind sehr energiesparsam mit geringsten Heizkosten. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden die bisher geförderten Niedrigenergiehäuser so weiterentwickelt, dass sie im weitesten Sinne durch Sonnenenergie erwärmt werden können.

Liegt der verbleibende Heizwärmebedarf im Jahr unter 15 kWh/(m2a) so handelt es sich um ein Passivhaus. Passivhäuser sind ganz gewöhnliche Gebäude, die mit einer optimalen Wärmedämmung ausgestattet sind. Man ist an keine bestimmte Bauweise gebunden.

Leben im Passivhaus

Ob Massivbauweise, Holzbau oder Mischbau - alles ist möglich. Genauso wie man in der Bauform zwischen Ein- oder Mehrfamilienhäuser oder Gewerbe- und Gesellschaftsbauten wählen kann. Für Passivhäuser benötigt man sowohl im Winter als auch im Sommer kein aktives Heiz- bzw. Klimatisierungssystem.

Die Lüftungswärme- und Transmissionsverluste dieser Häuser werden fast vollständig durch "passive" Energiebeiträge ausgeglichen, die zudem noch kostenfrei von der Natur gewonnen werden können.

Durch Türen, Fenster und weitere transparente Flächen kann die solare Energie genutzt werden. Auch dienen die Körperwärme der im Passivhaus befindlichen Personen, sowie Wärmeabgaben von elektrischen Geräten, Beleuchtungen und Prozessen zur Energiegewinnung.

Eine Schlüsselfunktion kommt den Fenstern zu, da der größte Anteil der Raumwärme über die Fenster abfließt.
Mit der Dreifach-Wärmeschutzverglasung und einem Superrahmen sind Warmfenster die ideale Maßnahme, dieses Energieleck zu schließen.

Durchschn. Heizwärmeverbrauch versch. Gebäudestandards

Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert gesetzlich eine höhere energetische Qualität von Gebäuden - sowohl bei Neubauten, als auch bei Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen im Gebäudebestand.
Energieeffizienz im Hausbau hilft nicht nur Bauherren bares Geld zu sparen, sondern ist auch ein Ansatzpunkt für Gemeinden und gewerbliche Unternehmen, den weltweiten CO2-Ausstoß zu vermindern.

Um die Vorteile dieses Baustandards der Öffentlichkeit darzulegen, startete der Verband Energieeffizientes Bauen e.V. das Projekt "Netzwerk Passivhaus".

Ziel des Netzwerkes ist es Bauherren, Architekten, Planer, Unternehmen, Handwerker, Bauträger, Wohnungsbau-Gesellschaften, Kommunen sowie alle interessierte Personen und zukünftige Bauherren zu einer Kooperation zu verbinden, um anstehende Bauprojekte professionell zu realisieren.

Dafür eignet sich das Internet ganz besonders. Im Rahmen der Verbandsarbeit wurde eine Internet-Plattform geschaffen welche die Voraussetzungen einer solchen Aufgabe mitbringt.

Die Internet-Plattform www.eebev.de/ zeichnet sich durch die Darstellung der bereits realisierten Passivhausobjekte regional und überregional aus. Wobei Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Gesellschaftsbauten in Baustoff, Architektur, Technik, Standort, beteiligten Unternehmen u.v.a. in ansprechender Darstellung und Übersicht für alle Interessierten zugänglich ist.

Die intensive und aufwendige Recherche realisierten wir gemeinsam mit erfahrenen Unternehmen, Bauherren, enger Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen und ähnlich gelagerten Verbänden sowie den Mitgliedern des Verband Energieeffizientes Bauen e.V.

Ihre aktive Mitarbeit ist wichtig damit das "Netzwerk Passivhaus" weiterhin wachsen kann. Mit Ihnen als neues Mitglied arbeiten wir an der Realisierung der gemeinsamen Ziele.
Hierzu informiert Sie der EEB - Verband Energieeffizientes Bauen e.V. gern.
Internet: www.eebev.de oder Telefon: 03763/ 488287

letzte Änderung: 17.08.2010