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Passivhaus
Dämmen, Dichten, Lüften: Erkenntnisse gegen den Strich
Ein neuer Standard macht Schule in Deutschland: Das Passivhaus ist mit mittlerweile fast 800 Wohneinheiten aus der Demonstrationsphase herausgewachsen.
Wolfgang Feist, Passivhaus Institut, Darmstadt

Umweltpreisträger 2001: Dr. Wolfgang Feist
Gegenüber durchschnittlichen Verbräuchen im Gebäudebestand erreicht ein gutes Passivhaus eine Energieeinsparung von annähernd 90% (Abb. 1). Damit ist der Passivhaus-Standard ein Beispiel für ein nachhaltiges Konzept, bei dem die Umwelt nur mit einem Zehntel des sonst üblichen belastet wird.
Beispielsweise wurde in den 22 Reihenhäusern der ersten Passivhaus-Siedlung in Wiesbaden ein Heizenergieverbrauch von weniger als 14 kWh/(m2a) gemessen.
Passivhäuser beruhen im wesentlichen auf drei Konzepten:
- Dämmen
- Dichten und
- Lüften.
Nun, die bewohnten Passivhäuser funktionieren. Mithin haben sich die drei konzeptionellen Säulen offensichtlich bewährt.
Lüften
Man ist also gut beraten, eine Gebäudehülle sorgfältig abzudichten und für den notwendigen Luftwechsel auf andere Art zu sorgen, weiter lesen
Gute Anlagen in guten Häusern funktionieren
zur Zufriendenheit der Nutzer und mit beträchtlichen Kosteneinsparungen weiter lesen


