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Der Heizungs-Check
(09. September 2009) Ein ausgebildeter Installateur oder Schornsteinfeger prüft anhand einer Checkliste den Zustand von Heizkessel und Regelung, Pumpe und Heizungsrohren sowie die Regelung der Heizkörper.

Heizungsinstallateur Georg Thom arbeitet die Checkliste ab.
Der Check dauert etwa eine Stunde und schlägt für den Kunden mit etwa 100 Euro zu Buche. Am Ende steht ein kurzer Bericht mit einer Farbskala ähnlich wie beim Gebäude-Energiepass. Jeder der Prüfpunkte hat Verbesserungspotenzial: ein zu warmer Heizkessel zum Beispiel schlägt mit acht Punkten zu Buche. Ist alles bestens, ergeben sich null Punkte.

Völlig veraltete Anlagen, die zu viel Energie vergeuden, erhalten ein Maximum von 100 Punkten. Darüber hinaus gibt es Modernisierungsempfehlungen, etwa den Austausch von Thermostaten oder den Kauf einer neuen Zirkulationspumpe. Die Wärmedämmung des Gebäudes bleibt jedoch unberücksichtigt.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst seit April 2009 im Rahmen ihrer Sonderförderung 431 unter anderem auch den Heizungs-Check und anstehende Modernisierungen: Für Investitionen unter 400 Euro (also zum Beispiel den Check) gibt es 100 Euro. An teureren Maßnahmen beteiligt sich die KfW mit 25 Prozent.



