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Durchflussmessung bei Ölheizung
(28. Januar 2004) Wie ich den Durchfluss bestimmt habe: Ganz einfach, die exakten Maße des Öltanks haben wir in einem alten Ordner gefunden, die ordentliche Funktion der Tankuhr habe ich geprüft und so bin ich über einen Zeitraum von einem Jahr über die Betriebsstunden an den Stundenverbrauch gekommen.
Durch den langen Meßzeitraum verlieren sich Ablesefehler bis auf die zweite Stelle hinter dem Komma.
Für kurze Zeiträume ist diese Methode jedoch ungeeignet, da bereits 1 cm Ablesefehler = 67,5 Liter mehr oder weniger Verbrauch entspricht.
Die Düse sollte tatsächlich eine 0,5er sein, zumindest die alte im November gewechselte ist eine 0,5er Düse.
Über den Druck kann ich leider nichts sagen, weil er nie in meinen Dabeisein gemessen wurde. Der Heizungsbauer hat einfach 12 bar notiert, vielleicht weiß er das ja noch von früher, da er vor unserem Kauf des Hauses ebenfalls die Heizung gewartet hat.
Er ist sowieso ein ganz spezieller Fall: Meine Dokumentierung bzgl. Betriebsstunden und Verbrauch wurden mit keinem Blick beachtet, meine Forderung nach einer Herabsetzung der Leistung auf den unteren Wert von 18 KW wurde mit dem Kommentar, das sowieso die kleinste Düse mit 0,5 eingebaut sei, erledigt, eine Druckmessung fand nicht statt, außerdem solle ich mich nicht um Sachen kümmern, von denen ich keine Ahnung habe - Originalton, leider kein Scherz!!
Das Problem wird wohl sein, einen Heizungsbauer zu finden, der in der Lage und willig ist, ausführliche Betriebsdaten in eine perfekte, wenn auch möglicherweise ausserhalb der Spezifikation liegende Einstellung umzusetzen. Zumindest der bisherige Heizungsbauer wird nie mehr unseren Heizungskeller betreten.
Desweiteren habe ich sämtliche noch nicht isolierten Rohre im Heizungskeller isoliert (ca. 12 Meter) was sofort zu spüren war: jetzt ist es kalt in diesem Raum.
Die Nebenluftklappe habe ich auch justiert. Die Gewichte waren so eingestellt, das die Klappe überhaupt keine Chance hatte, zu pendeln. In Ermangelung eines Unterdruckmessers habe ich mit Hilfe eines Feuerzeugs die Klappe so eingestellt, das die Flamme unter allen Betriebszuständen immer noch in die Meßbohrung des Kaminrohres eingesogen wird. Dieses Manko war dem bisherigen Heizungsbauer wohl auch kein Eingreifen wert, aber vielleicht mache ich mir nur die falschen Gedanken :-)
Der Impulszähler ist auch montiert: erste Ergebnisse liegen bei ca.100 Einschaltungen zwischen 5 und 22h wochentags bei ca 4-5 °C.
Für diese Heizungsperiode soll es das erst mal an Veränderungen an der Anlage sein.
Für die Heizungsperiode 2004/2005 möchte ich:
- erstens: einen neuen und fähigen Heizungsbauer :-)
- zweitens: eine 0,4er Düse mit ca 2,0 l/h Verbrauch
- drittens: eine grundsätzlich in allen Werten überprüfte Heizungseinstellung
- viertens:einen neuen Dieselfilter, ich denke da an einen ausrangierten von meine alten Golf Diesel, der noch in der Garage liegt. In dem Zuge kann nämlich dann auch der Ölleitungsverlauf verbessert werden, der zur Zeit etwas wirr aussieht.
Als weitere Maßnahme werde ich übrigens demnächst einen Thermographen in Betrieb nehmen, um die Ein- und Ausschaltzeiten der Heizung der Gebäudeträgkeit und, viel wichtiger, unseren persönlichen Bedürfnissen perfekt anpassen zu können.
Soweit jetzt erstmal der Stand der Dinge.


