Daten und Statistiken zu erneuerbaren Energien

Daten von Volker Quaschning http://www.volker-quaschning.de/datserv/index.html

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Wind boomt – PV in der Krise

(11. Januar 2016) Der Boom der Windenergie hat auch im Jahr 2014 angehalten: An Land gab es im Jahr 2014 einen Rekordzubau von 4.745 Megawatt (MW), zieht man die durch Repowering ersetzten Anlagen ab, dann ergibt sich ein Nettozubau von 4.360 MW. Zum Vergleich: Die derzeit noch in Betrieb befindlichen acht Kernkraftwerke haben eine Leistung von rund 11.000 MW. Hinzu kommen 1.437 neue Off-Shore Windkraftanlagen. Bei der Windstromerzeugung gab es 2014 einen Höchstwert von 55,9 Terrawattstunden (TWh), das sind fast zehn Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2015 legte die Windstromerzeugung an Land gegenüber dem ersten Halbjahr 2014 nochmals um 35 Prozent zu. Ab dem Jahr 2017 wird die politische Bremse durch Ausschreibung auch den Zuwachs der Windenergie kräftig bremsen: auf den vorgegebenen Pfad von netto jährlich 2.500 MW.

487 Offshore Windpark / Foto: Wikimedia Commons

Bis vor zwei Jahren stellte hingegen die Photovoltaik einen Zuwachsrekord nach dem anderen auf. Im Jahr 2014 brach dann der Markt im zweiten Jahr in Folge ganz kräftig ein. Der Leistungszubau lag nach einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von nochmals 42 Prozent nur noch bei 1.900 MW. Er lag damit deutlich unterhalb des anvisierten mittelfristigen Ausbaukorridors von jährlich 2.400 bis 2.600 MW. Dennoch legte die Stromerzeugung aus PV noch einmal um 13 Prozent zu und erreichte mit 35.1 TWh einen Anteil von knapp sechs Prozent am Bruttostromverbrauch.

Ähnlich schlecht wie die PV entwickelte sich auch das Biogas. Der Zubau von 250 MW Biogas entfiel größtenteils auf Anlagenerweiterungen. Neue Biogas-BHKW entstanden nur mit einer Kapazität von weniger als 100 MW. Im Wärmebereich ging aufgrund der milden Witterung der Holzverbrauch 2014 um ein Viertel zurück. Solarkollektoren und Wärmepumpen haben mit 12 Prozent nur einen untergeordneten Anteil. Der Anteil der Erneuerbaren am Endenergieverbrauch für Wärme stagnierte nahezu bei 12,2 Prozent. Im Verkehrsbereich machen die Erneuerbaren noch immer nur einen Anteil von 5,6 Prozent aus, in der Hauptsache durch Biodiesel. Der Anteil von E10-Benzin spielt hingegen kaum eine Rolle.

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