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Keine Angst vor Dunkelflaute

Keine Angst vor Dunkelflaute

(2. November 2017) In einer neuen Studie von Energy Brainpool wird bestätigt, dass auch bei vollständiger Energieversorgung aus erneuerbaren Energien, selbst bei mehrtägiger großflächiger Dunkelflaute, eine sichere Energieversorgung möglich ist. Die Basis für eine solche Lösung sollen nach Vorstellung von Energy Brainpool Gaskraftwerke sein, die kurzfristig einspringen können und EE-Gas nutzen, das zuvor aus erneuerbaren Energien hergestellt wurde. Man braucht dafür laut der Studie Elektrolyseure mit einer Kapazität von 43 GW, die mit immerhin 2.500 Volllaststunden genutzt werden.

1900 Kerzenlicht / Foto: pixabay.com/Pavlofox

Die mittleren Stromkosten für ein solches System betragen unter Annahme einer weiterhin starken Kostendegression erneuerbarer Energien 5,7 Cent/kWh ohne Transport, Verteilung und Besteuerung.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass „ein solches Stromsystem zeigt, dass auch klimaneutrale Technologien Versorgungssicherheit während einer kalten Dunkelflaute zu adäquaten Kosten gewährleisten können“.