News zum Thema Handel und Gewerbe

Segment-ID: 3926

Effizienzsprung für Elektromotoren

(29. Dezember 2017) Der Deutsche Umweltpreis wurde in diesem Jahr an die Firma Oswald vergeben. Sie hat einen besonders sparsamen Elektromotor entwickelt. Bis zu 2.000 Stück jährlich liefert die Firma an Maschinenbauer.

Die Motoren wiegen zwischen 50 Kilogramm und 15 Tonnen. Im Vergleich zu normalen Motoren sind sie bei gleicher Leistung deutlich kleiner. „In einem Torquemotor steckt etwa drei- bis viermal so viel Kraft wie in einem Standardmotor.“ Er braucht „keine Übersetzungsglieder wie Getriebe oder Riemen und verbindet problemlos niedrige Drehzahlen und hohe Momente“, so Oswald. In der Anschaffung kosten die Motoren zwar mehr, sie brauchen aber weniger Energie, weniger Material und weniger Platz. Außerdem sind sie wartungsärmer. Der Einspareffekt beim Endkunden sei zweistellig, sagt Oswald. „20, 40, 60 Prozent und mehr gegenüber der vorher auch nicht schlechten Technik. Das ist aus technischer Sicht revolutionär.“ In der deutschen Industrie haben Elektromotoren einen Anteil von 70 Prozent am Stromverbrauch.

Noch müsse bei vielen aber „Überzeugungsarbeit“ geleistet werden. Eine stille Revolution, die aber bald ins Rampenlicht rücken könnte, wenn es nämlich um elektrisch betriebene Autos und Flugzeuge geht. Oswalds Firma baut bereits Spezialmotoren für Nutzfahrzeuge sowie Schiffe und entwickelt nebenbei einen effizienteren Hybrid-Antrieb für Flugzeuge. Denn auch in der Luft lässt sich Energie sparen.

Segment-ID: 17539

Spitzenausgleich-Antragsfrist

(15. November 2013) Unternehmen, die nach dem Spitzenausgleich fürs laufende Jahr von Energie- oder Stromsteuern entlastet werden wollen, müssten bis zum 31. Dezember alle erforderlichen Unterlagen beim zuständigen Hauptzollamt oder bei einem Zertifizierer eingereicht haben. Der Spitzenausgleich ist in § 55 des Energiesteuergesetzes sowie in § 10 des Stromsteuergesetzes geregelt. Unternehmen können nach dieser gesetzlichen Regelung ihre energieverbrauchsbedingten Abgabenbelastungen in das Verhältnis zu ihren Arbeitnehmerkosten setzen. Die Mehrkosten an Energie- und Stromsteuern können sie erstattet bekommen, um Nachteile im internationalen Wettbewerb zu vermeiden.

Seit 2013 setzt eine Bewilligung des Spitzenausgleichs die Einführung eines betrieblichen Energiemanagements voraus. Die konkreten Anforderungen regelt die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV). Sie verlangt, dass Unternehmen die tatsächlichen Anforderungen für die Ausstellung eines Nachweises nach Zollformular 1449 erfüllen. Hierzu gehört, dass bis Jahresende die betrieblichen Maßnahmen vollständig abgeschlossen, erforderliche Erklärungen abgegeben und etwaige Vor-Ort-Prüfungen durchgeführt sind.

Vom Regelfall abweichend können kleine und mittlere Unternehmen ein alternatives System zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz nachweisen. Hierfür müssen sie bis zum 31. Dezember entweder einen Energieauditbericht nach Anlage 1 oder einen Nachweis gemäß Anlage 2 der SpaEfV sowie die Erklärung der Geschäftsführung über die Einführung eines Systems und die Ernennung eines Energiebeauftragten nachweisen.

Segment-ID: 14198
Verivox

Energie für KMU weiter lesen

Segment-ID: 13747
Wende im Mittelstand

Zum Jahresbeginn startete die Initiative Mittelstandsinitiative Energiewende weiter lesen

Segment-ID: 13218
Effizienzförderung für KMU

Die Förderung der Energieeffizienzberatung wird unter neuem Namen fortgesetzt. weiter lesen

Segment-ID: 12768
Preis für Einkaufsplattform

Das Start-up RheCo GmbH, Schifferstadt, wurde als Preisträger im bundesweiten Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet. weiter lesen

Segment-ID: 12714
Burger King energieeffizient

Die Fastfood-Kette Burger King präsentierte in Waghäusel ihr erstes energieeffizientes Restaurant. weiter lesen

Segment-ID: 10796

Archiv

Weitere Artikel zum Thema Handel und Gewerbe finden Sie in unserem Archiv:

aus 2008 & früher 

Segment-ID: 12767