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E.on verkauft Solaranlagen

E.on verkauft Solaranlagen

(26. Juni 2017) Wer eine PV-Anlage plant, braucht Informationen über die Dachneigung und zu erwartende Erträge. Zwar gibt es zahlreiche Ertragsrechner im Internet, die Ermittlung von Dachausrichtung und die Vermessung der Dachneigung wäre prinzipiell aber auch anhand von Satellitenbildern möglich.

754 Photovoltaik / Foto: depositphotos.com/@kessudap

Der Energiekonzern E.on nutzt jetzt die Satellitendatenbasis von Google-Maps und zeigt anschaulich gute Dachflächen auf einer „Sunroof“-Karte an: www.eon-solar.de

Abgedeckt von Google sind derzeit rund sieben Millionen Gebäude in Deutschland. Vor allem in ländlichen Gebieten, aber auch für so manche Landeshauptstadt, gibt es noch merkliche Lücken. Bei näherem Interesse kann ein Ertragsrechner gestartet werden, der aber wieder auf die händische Eingabe von Dachausrichtung und Neigung angewiesen ist. Bei näherer Betrachtung scheint dieser „Rechner“ nur Adressdaten für den Vertrieb der konzerneigenen PV-Sparte sammeln zu wollen. Eine nicht ganz so schicke – aber dafür frei zugängliche – Alternative ist das Tool „PVGIS“ der EU: bdev.de/pvrechner