Peripherie

(April 2003) Auch Monitore geizen nicht mit Strom. Ein üblicher Siebzehnzoll-Röhrenmonitor genehmigt sich im Betrieb rund 90 Watt und die diversen Standby- und Suspend-Modi der Displays bringen oft nur wenig Entlastung. Größere Displays benötigen noch mehr, ältere 21-Zoll-Geräte über 150 W.

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Bildschirme: Stromfresser

Anders die LCD-Verwandtschaft: Mancher 15-Zoll-Flachmann kommt mit weniger als 20 Watt aus und bei abgeschaltetem Backlight sogar mit unter zwei Watt. Es versteht sich angesichts dieser Leistungsdaten von selbst, dass Bildschirmschoner-Software nichts für Energiesparer ist: Stattdessen sollte man seinen Monitor ganz einfach vom Netz trennen.

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Spart Energie: der Flatscreen

Drucker sind oft unterschätzte Energieschleudern. Spitzenreiter sind Farblaser mit bis zu 800 Watt im Druckbetrieb. Schwarz-Weiß-Laserprinter kommen dabei auf bis zu 340 Watt, Tintendrucker kaum über 40 Watt. Auch im Standby sind sie wesentlich genügsamer als ihre Laser-Kollegen, die im Bereitschaftsmodus ihre Trommel warm halten. Doch wie Fax-Geräte fressen viele Drucker schon dann mehr als 10 Watt, wenn bloß ihr Netzkabel in der Dose steckt.

Trotzdem sollte man Tintenstrahler nicht immer über eine Schalter-Steckdose völlig vom Netz trennen. Vor dem kompletten Abschalten des Tintenstrahlers muss man immer warten, bis der Druckkopf in die Ruhestellung zurückgefahren ist: Nur dort sind seine Düsen einigermaßen vor Austrocknung geschützt. Manche, besonders ältere Modelle der Firma Canon, reinigen außerdem nach jedem neuerlichen Kontakt mit dem Stromnetz zunächst einmal ihre Düsen, indem sie etwas Tinte hindurchpumpen. Die Kosten dafür übersteigen schnell die Einsparungen beim Strom. Wer feststellt, dass sein Drucker bereits nach dem Einstecken des Netzsteckers verdächtige Geräusche macht, sollte diesen entweder dauerhaft mit dem Stromnetz verbinden oder eine separate Schalter-Steckdose vorsehen, um ihn wirklich nur bei Bedarf und nicht bei jeder Benutzung des PC zu starten.

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