Protestaktion EnEV


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Verbraucher protestieren gegen veraltete Dämmverordnung - Regierung versagt jämmerlich beim Klimaschutz - Heute keine Häuser mit Dämmung von Gestern zulassen!

(2. März 2007) Der Bund der Energieverbraucher hat zu bundesweitem Protest aufgerufen. Der Vereinsvorsitzende Aribert Peters ist empört: "Die entworfene Energieeinsparverordnung der Bundesregierung ist von vorgestern. Sie lässt völlig veraltete Dämmwerte zu. Mit dieser Verordnung entblößt sich die Regierung. Sie verspätet sich nicht nur vier Jahre gegenüber den Zeitvorgaben der EU, sondern sie ist um mindestens zehn Jahre hinter der Zeit zurück. Auch die Rechenmethode ist unhaltbar falsch". Der Verbraucherverein hat alle seine Mitglieder zu Protestschreiben an die zuständigen Minister aufgerufen

 

Cartoon Große Töne in alten Klamotten

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"Nur fünf Kennzahlen in dieser Verordnung auf aktuelles Niveau gebracht, wären ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz, ein Vollbeschäftigungsprogramm im Handwerk und ein Beitrag zur Senkung der Mietnebenkosten - und dies ohne öffentliche Gelder" kommentiert Johannes Lackmann, der Vorsitzende des Verbands erneuerbare Energien.

Der rührige Verbraucherverein will auch andere Verbände an der Aktion beteiligen. Peters: "Diesen Mist werden wir der Regierung keineswegs durchgehen lassen. Notfalls werden wir über die Länder Druck machen und die Verordnung im Bundesrat in Ordnung bringen. Das haben wir bereits beim Energiegesetz und den Verordnungen erfolgreich durchgezogen". Auch Prof. Dieter Wolff und Frau Dr. Kati Jagnow von der Fachhochschule Wolfenbüttel, ausgewiesene Fachleute, unterstützen diese Aktion.

Weitere Informationen zur Verordnung allgemein und zum Entwurf

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Bessere Dämmung: Der nackte Minister und die blamierte Regierung

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