Sonntag ist Gasstreik!
(13. Januar 2005) - Der Bund der Energieverbraucher schließt sich dem Gas-Streik-Aufruf der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund an. Die überhöhten Gaspreise sollten Verbraucher nicht tatlos hinnehmen, sondern an diesem Tag ihr gesetzliches Recht auf faire, dh. billige Gaspreise gegenüber ihrem Versorger geltend machen. Ein entsprechendes Musterschreiben ist im Internet unter energiepreise-runter.de kostenlos erhältlich. Bereits über 200.000 Verbraucher haben bundesweit ihren Protest erklärt und zahlen nur die Gaspreise vor der Erhöhungswelle. Zahlreiche Bürgerinitiativen sind entstanden und über 1.000 Verbraucher haben öffentlich ihren Protest erklärt. Tabelle hier. Auch der Deutsche Mieterbund hat sich der Aktion angeschlossen.
Die Gaspreise lägen in Deutschland deutlich zu hoch, so der Energieverein. In dieser Situation in einem halben Jahr dreimal die Gaspreise deutlich überzogen anzuheben, sei ein Affront für alle Menschen in diesem Land. Die Gasversorger weigerten sich auch beharrlich und offensichtlich mit guten Grund, ihre Zahlen offenzulegen.
Die Senkung der Raumtemperatur um ein Grad bringt je nach Dämmstandard eine Einsparung zwischen acht und 21 Prozent. "Nur die Dämmung älterer Gebäude und die Beheizung mit Solarenergie und Holz erlaubt den dauerhaften Abschied vom Preisdiktat der Versorger, auch bei behaglicher Raumtemperatur" betont der Vereinsvorsitzende Aribert Peters.