Gasdachverband zur Stellungnahme aufgefordert
(10. Januar 2005) - Der Bund der Energieverbraucher hat heute schriftlich den Präsidenten des Dachverbands der Gas- und Wasserwirtschaft zur Stellungnahme aufgefordert. Der Bund der Energieverbraucher hatte aufgrund der Meldungen des Statistischen Bundesamtes und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle am 30. Dezember 2004 eine Pressemitteilung herausgegeben: "Gaspreisanstieg bereits 2003 um 370 Prozent überhöht". In dem Schreiben an Uwe Steckert heisst es: "Ich bitte Sie hiermit, die dort getroffenen Berechnungen und Schlussfolgerungen zu überprüfen und mich über das Ergebnis Ihrer Prüfungen zu informieren".
Die energiepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Gudrun Kopp forderte in einer Presseerklärung, die Öl/Gas-Preisbindung zu beenden: "Die vom Bundesverband der Deutschen Gas- und Wasserwirtschaft für April 2005 angekündigte zweistellige Preiserhöhung ist nicht nachvollziehbar. Begründet wird diese Preispolitik mit gestiegenen Ölpreisen, denen die Gaspreise angepasst werden müssten. Diese Argumentation ist abenteuerlich".