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Streit zwischen E.ON Ruhrgas und dem Kartellamt spitzt sich zu Das Unternehmen kündigte an, sich notfalls juristisch gegen eine Verfügung des Amtes zu wehren.

Streit zwischen E.ON Ruhrgas und dem Kartellamt spitzt sich zu

(10. Januar 2006) ESSEN (dpa-AFX) - Der Streit zwischen Bundeskartellamt und dem größten deutschen Gasimporteur E.ON Ruhrgas um kürzere Laufzeiten für Gaslieferverträge hat sich am Montag zugespitzt. Das Unternehmen kündigte an, sich notfalls juristisch gegen eine Verfügung des Amtes zu wehren.

Die Wettbewerbsbehörde hatte angekündigt, den Branchenführer E.ON Ruhrgas als erstes Ferngasunternehmen mit einer Untersagung langfristiger Verträge zu einer Öffnung des Gasmarkts zwingen zu wollen. Dadurch erwarte das Amt einen Druck auf Kosten und Margen, der letztlich auch beim Preis für die Endkunden ankommen werde.

E.ON RUHRGAS BEHARRT AUF SEINER POSITION

In einer dem Kartellamt vorgelegten Erklärung beharrte das Unternehmen nun auf seiner bisherigen Position. Die Wettbewerbsbehörde hatte bereits mehrmals mit dem Erlass einer Verfügung gedroht und E.ON Ruhrgas eine Erklärungsfrist bis zu diesem Montag eingeräumt. Eine Sprecherin des Bundeskartellamts kündigte am Montag an, es werde kurzfristig über den Erlass einer entsprechenden Verfügung entschieden.

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letzte Änderung: 19.04.2023