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In Deutschland fehlt eine effektive Regulierungsbehörde für die Energiepreise
Einen interssanten Hinweis zu den Ursachen für die überhöhten Gaspreise in Deutschland gibt die Leiterin des Verbraucherzentrale Bundesverbands Edda Müller: "Würde der Wettbewerb bei Strom und Gas ähnlich laufen wie bei den britischen Nachbarn, könnte die deutsche Wirtschaft eine Konjunkturspritze in Höhe von jährlich bis zu 11 Milliarden Euro an zusätzlicher Kaufkraft bekommen. Im Vergleich zu Großbritannien, wo eine Regulierungsbehörde den Strom- und Gasmarkt überwacht, müssen die Privatkunden hierzulande im Schnitt pro Jahr 300 Euro mehr für Energie ausgeben."
Zwar gibt es auch in Deutschland eine neue Regulierungsbehörde für Strom und Gas, die Kompetenzen dieser Stelle werden aber im Vergleich zu ausländischen Institutionen stark eingeschränkt. Die Regulierungsbehörde kontrolliert nämlich nur die Preise für den Transport durch die Strom- und Gasleitungen. Auf die von den Endkunden zu zahlenden Gas- und Strompreise wird die deutsche Regulierungsbehörde daher nur einen geringen Einfluss haben


