Strombörsen


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Millionenstrafe für Stromkartell

(7. März 2014) Die EU-Kommission hat gegen die beiden führenden europäischen Spot-Strombörsen EPEX Spot und Nord Pool Spot (NPS) Geldbußen von insgesamt 5,98 Mio Euro verhängt. Die EPEX müsse 3,65 Mio Euro, NPS 2,33 Mio Euro zahlen, so die EU-Kommission. Die Börsen hätten vereinbart, im Europäischen Währungsraum (EWR) hinsichtlich ihrer Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem kurzfristigen Stromhandel nicht miteinander zu konkurrieren. Beiden Börsen gewährte die Kommission eine Ermäßigung von 10%, da sie einem kartellrechtlichen Vergleichsverfahren zugestimmt hatten.

Ohne Strombörsen könnten die Elektrizitätsmärkte nicht effizient funktionieren, so Joaquin Almunia, der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der Kommission. In einer Zeit, in der die europäischen Verbraucher besorgt seien über immer höhere Stromrechnungen, sei er besonders zufrieden darüber, dass der von EPEX und NPS abgesprochenen Marktaufteilung ein Ende gesetzt worden sei. Die NPS ist norwegisch, die EPEX Spot mit Hauptsitz Paris gehört zur Hälfte der Leipziger EEX.

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