Ausstiegskosten: Fonds in Sicht

(24. März 2015) Ein Gutachten der Kanzlei Becker Büttner Held im Auftrag der Bundesregierung empfiehlt, die Rückstellungen der Konzerne für den Rückbau der KKW in Höhe von mehr als 38 Mrd Euro in einen öffentlichen Fonds zu überführen. Die bisherigen Rückstellungen seien kein guter Weg, die Mittel für den Rückbau und die Endlagerung des Atommülls zu sichern, heißt es. Ein langfristiger Finanzbedarf werde so nicht dauerhaft sichergestellt, eine Kombination aus internem und externem Fonds sei eine rechtssichere und gestaltbare Variante. Stilllegung und Rückbau sollten durch den internen, die Entsorgung radioaktiver Abfälle durch einen externen Fonds in Form einer öffentlich-rechtlichen Stiftung abgedeckt werden.

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