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Tipp 19: Wasserkocher anstelle des Herds nutzen

Um Wasser zum Kochen zu bringen, benutzen Sie besser nicht den Elektroherd dazu. Da die Herdplatte und der Kessel mit erwärmt werden, wird viel Energie verschwendet. Und nach der Benutzung strahlt die Herdplatte noch etwa 20 Minuten Restwärme ab.

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Mit einem elektrischen Wasserkocher ist das Erwärmen um etwa ein Drittel günstiger. Gut ist ein Wasserkocher, der sich automatisch abschaltet, sobald das Wasser kocht. -Sicher ist sicher! Dieser Tipp spart 10 Euro pro Jahr !

 Download Foto Tipp 19 Wasserkocher 

Die genannte Einsparung errechnet sich übrigens folgendermaßen: Braucht man täglich morgends und abends jeweils einen Liter kochendes Wasser, werden dafür im Wasserkocher nur 100 statt 150 Wattstunden benötigt. Bei einem Strompreis von 24 Cent je kWh ergeben sich so 9 Euro pro Jahr (2 Liter je Tag x (150 - 100) Wh je Liter x 0,001 kW pro W x 365 Tage je Jahr x 0,24 Euro pro kWh).

Weitere Hilfestellung erhalten Sie hier

10 Möglichkeiten, Wasser zum Kochen bringen

Zum Wasserkochen eignet sich ein moderner Wasserkocher, weil die Erhitzung direkt und ohne Umwege erfolgt. Um z. B. einen Liter Teewasser zum Kochen zu bringen, benötigt man mit dem "Blitzwasserkocher" nur rund 100 Wh Strom gegenüber 150 Wh auf dem Elektroherd. Am günstigsten bleibt aber der Gasherd.

(01. September 2006)

Erwärmen nicht mit Kochen verwechseln...

Bei den hier beschriebenen Methoden wird gezeigt, wie man am effizientesten Wasser zum Kochen bringt. Es wird hier nicht erklärt, wie man effizient kocht. Zum Kochen von Kartoffeln oder Reis sind diese Ratschläge nutzlos. Wer sein Nudelwasser im Wasserkocher erhitzt, es dann in den Topf umzuschüttet und damit Nudeln kocht, spart keine Energie.

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Kalt oder warm zapfen?

Wer Wasser zum kochen bringen will, dreht dafür meist wohl den Warmwasserhahn auf. Der Vollständigkeit halber: Von der Energieseite ist das meistens ok. Mit kaltem Wasser zu starten macht dann Sinn, wenn Sie mit Gas kochen, die Warmwassererzeugung elektrisch erfolgt oder die Vorlaufmenge des Wassers großer als 1 Liter ist.

Eine Tasse oder eine Kanne Tee?

Die hier aufgelisteten Empfehlungen verändern sich teilweise, wenn statt einem Liter nur beispielsweise eine Tasse Heißwasser benötigt werden. Dann wäre die Reihenfolge von gut nach schlecht: Tauchsieder, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Espressomaschine, Mikrowelle, Induktionsherd, Kochendwassergerät, Gasherd, Ceranherd, Klassische Kochplatte.

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Gasherd:

Es ist sofort heiß, wenn die Brenner gezündet wurde und heizt nicht nach, wenn man abstellt. Durch die offene Flamme gibt es einen Wärmeverlust von ca 40%, trotzdem hat man mit Gas die geringsten Energiekosten. Die größte Flamme hat etwa 3000 W. Töpfe aus Edelstahl sind nicht so gut geeignet. Gasherde kosten 200 bis 1000 Euro, gebraucht oft unter 50 Euro.

Wasserkocher

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Der klassische Wasserkocher erhitzt das Wasser zwar mit teurem Strom, dafür aber sehr effizient. Die Geräte haben eine Leistung von 1500 bis 2000 Watt. Der Kocher sollte automatisch abschalten, sobald das Wasser kocht. Derartige Geräte kosten zwischen 10 und 100 Euro. Billige und teurere Geräte sind gleich sparsam, allenfalls die Lebensdauer könnte unterschiedlich sein.

Ceranherd:

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Kochplatten aus Glaskeramik mit Strahlungsheizkörpern arbeiten etwas wirtschaftlicher als die herkömmlichen Gusseisenplatten (Einsparung 10 bis 20 Prozent, zum Fortkochen ist der Unterschied geringer). Glaskeramik wird nur an den Stellen heiß, wo geheizt wird und Wärme fließt kaum unnötig ab. Die ebene Fläche verhindert, dass Töpfe kippen. Die Heizelemente sind entweder Infrarot-Heizspiralen oder Halogen-Strahler. Vorsicht, wenn es überkocht (kann einbrennen). Die Heizleistung liegt pro Kochfeld meist bei 1700 Watt.

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Klassische Kochplatten (Gusseisenplatten):

Sie verfügen über eine hohe Speicherkapazität: Die Platten heizen lange nach. Schnellkochplatten bringen mehr Komfort. Die beiden vorderen Platten (Schnellkochplatten) haben eine maximale Leistung von 2000 und 1500 Watt, die hinteren beiden 1500 und 1000 Watt. Der Nachteil, dass sie zum erwärmen mehr Energie benötigen, verschwindet beim fortkochen fast.

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Tauchsieder:

Die betagten Warmwasserbereiter sind sogar noch effizienter als der Wasserkessel, da das Wasser direkt in der Kanne oder Tasse erwärmt wird. Vorsicht vor Uralt-Tauchsiedern. Früher war man nicht so zimperlich mit der Sicherheit. Der Stecker sollte auf jeden Fall einen Schutzleiter besitzen. Tauchsieder gibt es mit Leistungen zwischen 300 und 2000 Watt. Leider schalten sich nur wenige selbsttätig ab, sobald das Wasser kocht. Sie kosten zwischen 5 und 20 Euro.

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Kochendwassergerät:

Übertischboiler sind etwas aus der Mode gekommen. Sie werden über dem Spülbecken angebracht und sind eigentlich die energiesparende Alternative zu Untertischboilern. Trotzdem schneiden sie auch zum Erzeugen von kochendem Wasser noch besser ab als Herdplatte und Ceranfeld. Durch eine Skala lässt sich die Menge gut dosieren. Ein Gerät hat eine Leistung von 2000 Watt und kostet etwa 150 Euro plus Installation.

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Induktionsherd:

Er hat eine gute Energieausnutzung. Induktionskochplatten verbrauchen bei kleinen Mengen gegenüber den konventionellen Kochplatten rund 30 Prozent weniger Strom. Bei großen Mengen ist die Stromeinsparung prozentual geringer. Bei Induktionsherden bleibt das Glaskeramikfeld kalt, es kann nichts einbrennen. Sie erzeugen die Wärme im Topfboden durch magnetische Wechselfelder. Bedingung ist, dass Töpfe und Pfannen aus magnetisierbarem Material bestehen. Wer sich aber in unmittelbarer Nähe aufhält, setzt sich einem relativ hohen Magnetfeld aus.

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Kaffeemaschine

Für die Kaffezubereitung ist die Kaffeemaschine die naheliegenste und auch eine der stromsparensten Lösungen. Das Modell auf dem Bild fällt natürlich durch, da es statt Thermoskanne eine Warmhalteplatte besitzt. Kaffeemaschinen haben meist Leistungen von ca 1000 Watt.

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Espressomaschine:

Auch mit Espressomaschinen kann man Warmwasser erzeugen. Die Bilanz ist zwar nicht so schlecht, die Geräte sind aber eher für kleine Heißwassermengen gedacht. Die Heizleistung beträgt etwa 1000 Watt.

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Mikrowelle:

Die Mikrowelle wärmt geringe Mengen schnell auf. Ein Mikrowellenherd spart dann Strom ein, wenn bereits zubereitete Portionen auf Esstemperatur erwärmt werden müssen. Für Haushalte, die häufig ein schon zubereitetes Essen erwärmen müssen, ist der Mikrowellenherd eine Möglichkeit, Strom zu sparen. Für andere Anwendungsgebiete bietet sich die Mikrowelle jedoch nicht an. Die Leistung beträgt etwa 800 Watt, der Wirkungsgrad liegt bei etwa 50%.



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