Verbraucher vs. Regierung
(20. September 2004) - Der Streit um die geplanten Energiepreiserhöhungen geht weiter. Nach einem Bericht des "Kölner Stadtanzeigers" hält der Bundesverband der Verbraucherzentralen die Energiepolitik der Bundesregierung für verfehlt und ineffizient. Er befürchte, dass die Preiserhöhungen nur verschoben würden und dass ein Stillhaltepakt der Regierung und den Energiekonzernen bestehe. Eine Nachbesserung des EnWG-Entwurfs sei nötig, da der jetzige Entwurf nicht zu deutlich sinkenden Preisen führe.
In der "Welt" übte E.ON-Chef Wulf Bernotat scharfe Kritik an den Verbraucherschützern, die seit Wochen mit falschen Zahlen und unzulässigen Verallgemeinerungen polemisierten.