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E.on Ruhrgas-Affäre - Die Ermittler nennen (noch) keinen Namen Den Beschuldigten drohen, laut Strafgesetzbuch, bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. Ganz zu schweigen von einem großen Imageschaden und Vertrauensverlust bei den Verbrauchern.

Die Ermittler nennen (noch) keinen Namen

(22. Januar 2006) Die Namen der (der Vorteilsnahme beschuldigten)  Amtsträger darf Günther Feld, der Sprecher der Staatsanwaltschaft, aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht nennen.

"Es handelt sich um Amtsträger, die gereist sind. Das können Beamte sein, möglicherweise auch Politiker oder Bürgermeister". Davon sind beispielsweise auch Aufsichtsratsmitglieder der Troisdorfer Stadtwerke und der Bad Honnef AG betroffen. Feld: "Wir haben bereits durchsucht".

Den Beschuldigten drohen, laut Strafgesetzbuch, bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. Ganz zu schweigen von einem großen Imageschaden und Vertrauensverlust bei den Verbrauchern.

Die Verbraucher fragen sich schon längst:
"Unsere Gasversorger versprachen uns "Mehr Spaß mit Erdgas". Meinten sie damit am Ende nur sich selbst?
Nun ist scheinbar 'Schluß mit lustig', - was kommt nun tatsächlich auf die Vorstände der Stadtwerke und die kommunalen Politiker in den Aufsichtsräten zu?"

letzte Änderung: 19.04.2023