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EU sucht nach weiteren Alternativen zu russischem Erdgas
Gespräche mit den mittelasiatischen Staaten Aserbaidschan und Turkmenistan geplant

EU sucht nach weiteren Alternativen zu russischem Erdgas

(24. Februar 2015) Auf der Suche nach Alternativen zu russischem Erdgas strebt die EU nach einem Bericht des SPIEGEL noch in diesem Jahr Gespräche mit den mittelasiatischen Staaten Aserbaidschan und Turkmenistan an.

Allein Aserbaidschan könnte rund 20 Mrd. Kubikmeter Erdgas pro Jahr liefern. Das entspräche in etwa einem Viertel des deutschen Jahresverbrauchs und könnte die russischen Importe, die derzeit hierzulande rund 30 Prozent ausmachen, zum größten Teil ablösen. Die Pipeline läuft über die Türkei, die dieses Projekt ebenfalls unterstützt.

Aufgrund der Menschenrechtssituation ist dieser Plan nicht unumstritten. Turkmenistan zählt dem Bericht nach zu einem der korruptesten Ländern der Welt. In Aserbaidschan gibt es kaum Pressefreiheit.