zurück zur Übersicht

Energiewende
Marionetten der Fossilwirtschaft

Marionetten der Fossilwirtschaft

Von 13.950 nach wissenschaftlichen Standards erstellten Studien kommen 13.926 zu dem eindeutigen Ergebnis, dass der Klimawandel real ist und von uns Menschen verursacht wird.* Trotz dieses überwältigenden wissenschaftlichen Konsenses sind Klimaskeptiker und Klimawandelleugner im Internet und unseren Medien allgegenwärtig. Wie kommt das?
Von Dr. Eva Stegen

(6. November 2020) Unsicherheit und Zweifel an der Existenz der globalen Erwärmung säen im Internet in erster Linie sich selbst als Experten ausgebende Laien, die eine Weltverschwörung wittern und Thesen von konservativen Think-Tanks sowie PR-Agenturen und Influencern aufgreifen. Eine Filterblase aus sich selbst gegenseitig bekräftigenden Verschwörungstheoretikern gibt den Verwirrten das trügerische Gefühl, selbst mit den abstrusesten Positionen im Recht zu sein. Dabei gehen sie selbst einer Verschwörung gegen die Wahrheit auf den Leim, wie im Folgenden gezeigt werden soll.

1900 Karikatur Klimawandel / Gerhard Mester (CC BY-SA 4.0)

FUD-Spirale für Profit und Aufmerksamkeit

Die Strategie dahinter ist einfach, aber bestechend: Durch das Säen von Furcht, Ungewissheit und Zweifeln (englisch „Fear, Uncertainty and Doubt“, kurz „FUD“) auf breiter Front werden Menschen verunsichert und letztendlich selbst „skeptisch“, was wiederum die gläubigen Klimawandelleugner als Bestätigung empfinden und ihre Anstrengungen zur „Aufklärung“ der „Schlafschafe“ intensivieren. Dass sich die Wissenschaft unabhängig von der zunehmend desinformierten Bevölkerung weiterhin zu 99,8 Prozent einig ist, dass der Klimawandel real und menschengemacht ist, spielt in der Internet-Filterblase der Klimawandelleugner keine Rolle.* Hier reichen die 0,2 Prozent der den Klimawandel verneinenden Wissenschaftler, die immer wieder unter Ausblendung jeglicher Statistik von Skeptikern sowie Leugnern zitiert werden und durch genau diese Aufmerksamkeit eine ihre Position verfestigende Bestätigung erfahren.

„Es ist schwierig, jemandem etwas verständlich zu machen, wenn sein Einkommen davon abhängt, es nicht zu verstehen.“
Upton Sinclair, 1935
Trump dir die Welt, wie sie dir gefällt

Er ist dumm, laut, selbstgefällig und verlogen. Alle wissen es. Man sieht seine Berater innerlich zusammenbrechen, während er irgendeinen Unfug von sich gibt. Und jedes Mal geht ein neuer Aufreger um die Welt, nicht zuletzt, weil es vielen Menschen das gute Gefühl gibt, diesem Kleinkind, gefangen im orangefarbenen Körper eines alten Mannes, kognitiv überlegen zu sein. Doch was hat er mit der Energiewende in Deutschland zu tun?

1900 US-Präsident Donald Trump / Foto: Standbild: Fox News

Vögel, die Windkraftanlagen erschießen sollen und die Forcierung des Ausbaus sauberer Kohlekraftwerke. So lässt sich die Energiestrategie des US-Präsidenten zusammenfassen.

Pro Kohle, kontra Windenergie

Es ist saubere Kohle und wir haben die modernsten Verfahren, aber es ist eine ungeheure Energie, im Sinne dass, […] also militärisch. Ich denke, dass Kohle unzerstörbar ist. Sie können eine Pipeline in die Luft jagen, Sie können die Windräder in die Luft jagen. Wissen Sie, die Windräder […]“ Er zieht eine Grimasse und kreist mit dem Finger in der Luft. „Bom – Bom – Bom.“ Dann zielt er mit einem imaginären Gewehr: „PENG! Das ist das Ende des Windrads! Wenn die Vögel es nicht vorher töten. Die Vögel können es zuerst töten“. Ohne Atempause werden in der nächsten Volldrehung die Opfer- und Täter-Rollen ins Gegenteil verkehrt. Die Vögel, die gerade noch mit Leichtigkeit die Windräder gekillt haben, sind nun selbst Opfer – und zwar massenhaft: „Sie bringen so viele Vögel um. Wenn Sie unter diese Windräder schauen. Es ist wie ein Schlachtfeld. Diese Vögel.“ In der sich anschließenden Salve von unfertigen Halbsätzen und kruden Assoziationsketten arbeitet Trump die üblichen, x-fach widerlegten Mythen zur Windkraft ab, die man auch immer wieder von Windkraftgegnern in Deutschland hört. Nur eines muss man zumindest einigen der hiesigen Windkraftkritiker zugutehalten: sie äußern sich oft nicht in Ansätzen so stupide, wie es der US-Präsident tut. Für so jemanden schämen sich selbst die eigenen Parteigenossen. Mit so einem möchte man nicht zusammen gesehen werden.

Was hat Trump mit der Windkraft hierzulande zu tun?

Und doch, es gibt Zusammenhänge zwischen den von Trump wiedergekäuten Phrasen und dem organisierten Energiewende-Widerstand in Deutschland. Die Strippen verlaufen von den US-amerikanischen Öl-, Gas-, Kohle- und Chemie-Milliardären über als „Institut“ oder „Think-Tank“ getarnte Lobbyorganisationen wie dem „The Heartland Institute“, das Spenden der Industrie einwirbt, um damit die Verbreitung von Zweifeln am Klimawandel zu finanzieren. Zu diesen US-Organisationen zählt auch das „Committee for a Constructive Tomorrow“ (CFACT), das unter anderem von Chrysler, ExxonMobil, Chevron und den rechts-libertären Koch Brothers finanziert wird. Über seinen Ableger in Jena, CFACT Europe e.V. und dessen Ausgründung EIKE e.V., die Speerspitze der deutschen Klimaschmutzlobby, verlaufen die transatlantischen Verbindungslinien. Die Abkürzung EIKE steht für „Europäisches Institut für Klima und Energie“. „Institut“ ist dabei kein geschützter Begriff. Jede Pommesbude dürfte sich auch „Institut für thermisch behandelte Feldfrüchte“ nennen.

Eng verwobene Strukturen

Recherchen des ARD-Magazins Monitor belegten vor zwei Jahren, dass es damals unter der Adresse Unstrutweg 2 in Jena kein Büro gab, sondern nur ein Klingelschild mit der Aufschrift „EIKE e.V.“, direkt darunter an derselben Klingel ein Aufkleber vom „TvR Medienverlag“. EIKE-Präsident Dr. Holger J. Thuß verlegt über diesen TvR-Verlag den Verschwörungstheorien nahe Klimaleugner-Bücher. Das dafür genutzte Jenaer Postfach 11 01 11 bietet offensichtlich ausreichend Platz für die Post an den TvR-Verlag, an CFACT-Europe und an das EIKE „Institut“. Der Historiker Thuß, der 2005 über „Freiheit und Ordnung“ promovierte, wird in den USA als Experte in Umweltfragen bei der prominentesten, industriefinanzierten Denkfabrik „The Heartland Institute“ gelistet, in einer Reihe mit dem Merchant of Doubt von zweifelhaftem Weltruhm, dem 2020 verstorbenen Fred Singer und dem Klimawandel-Skeptiker Paul K. Driessen. Im Gründungsjahr des TvR-Verlags 2006 erschien ebenda das von Thuß übersetzte Buch „Öko-Imperialismus: Grüne Kraft – schwarzer Tod“, das 2003 von Driessen verfasst wurde. Driessen gilt laut TvR-Verlag „weltweit als Experte für das Thema ‚Öko-Imperialismus‘ und ist Senior Politikberater von CFACT und CFACT Europe“.

1900 Collage Netzwerk aus Bildschirmfotos: Dr. Eva Stegen

Verwirrende Gemengelage: Es ist für Unbedarfte kaum zu durchschauen, wie verstrickt das Netzwerk ist, deren Strippenzieher das positive Image der Energiewende in Deutschland zerstören möchten. Ein Blick in das Impressum von EIKE, CFACT Europe und des TvR-Medienverlags offenbarte bis vor Kurzem, dass alle drei Organisationen im selben Postfach residierten.

Zu den fossilatomaren Schriften des TvR-Verlags zählt auch das Buch „Strom ist nicht gleich Strom“, in dem EIKE-Vizepräsident Michael Limburg niederschrieb „Warum die Energiewende nicht gelingen kann“. Der 80-jährige ist gleichzeitig als Vize im Bundesfachausschuss Energie der AfD Mitgestalter der Energie- und Klimapolitik der Partei. Den Rechtspopulisten gelingt immer wieder die Kunst, sich einerseits gegen die Klimawissenschaft zu positionieren, um so die fossilen Energien schönzureden und andererseits die Anhänger der Atomkraft lauthals zu unterstützen, die wiederum ihre Lieblingstechnik als besten Klimaschützer bewerben.

Feindbild Windkraft

Der größte Feind der alten fossilatomaren Energiewirtschaft ist schnell ausgemacht: Es ist die Windkraft, die als Zugpferd der Erneuerbaren Energien nach Einführung des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) sehr schnell derart hohe Stromproduktionsraten lieferte, dass es die alten Energien empfindlich zu spüren bekamen. Im Jahr 2019 lieferte die Windkraft rund ein Viertel der Netto-Stromproduktion, im ersten Halbjahr 2020 waren es gut 30 Prozent. So ist es nur folgerichtig, dass sie zuvorderst bekämpft wird und die Klimaleugner von EIKE eine ganze Litanei an Schriften über die sogenannten „Fakten und Quellen zu Windkraft“ veröffentlichen.

Das Astroturf-Netz

Von hier führen die Spuren zu den bundesweiten Anti-Wind-Organisationen „Windwahn“, „Gegenwind“, diversen sogenannten „Landschaftsschutz“-Vereinen und dem Lobby-Netzwerk „Vernunftkraft“, das unter anderem Anleitungen zu Leserbriefen und Buchempfehlungen gibt, beispielsweise zu in AfD-Kreisen gefeierter Lektüre aus dem TvR-Verlag. Unter dem Stichwort „Erste Hilfe“ bekommen Anti-Windkraft-Gruppen und Einzelpersonen Leitlinien zur Verhinderung von Windrädern an die Hand. „Vernunftkraft“ vermittelt Referenten und vernetzt über eine interaktive Karte mehrere hundert Anti-Windkraft-Gruppen in Deutschland, die vom Glaubwürdigkeits-Bonus von Bürgerinitiativen profitieren, aus der Zeit, als Bürgerinitiativen noch von unten, aus der Mitte der Bevölkerung entstanden sind.

1900 Buchcollage Energiewende-Bashing / Collage: Dr. Eva Stegen

Ein Kessel Buntes zum Energiewende-Bashing aus den TvR Verlag: Ganz am Anfang stand die Übersetzung von „Eco-Imperialism – Green Power, Black Death“ von US-Klimaskeptiker und CFACT-Mitglied Paul K. Driessen.

Kraft der Unvernunft

Vernunftkraft-Vertreter dürfen dem Bundeswirtschaftsminister in seinem privaten Garten beim Kaffeekränzchen die Nachteile der Windkraft erläutern. Der erste Vorsitzende von Vernunftkraft, Nikolai Ziegler, geht im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) ein und aus. Das bringt sein Job als Referent im BMWi mit sich. Er hält nichts von der Energiewende. Als er vom ARD-Magazin Monitor zum Klimawandel befragt wurde, kam er ins Schlingern: „Das mit der überwältigenden Mehrheit [Anm. d. Red.: der Wissenschaftlerinnen, die den menschengemachten Klimawandel nicht anzweifeln] ist ja so eine Sache. Diese 97 Prozent, die da zitiert werden, da halte ich nichts davon. Erst mal wurden da im wesentlichen Leute befragt, die irgendwie schon in dieser Klimawissenschaft drin sind.“ Ziegler sieht keinen Interessenkonflikt, obwohl er in mehreren Anti-Energiewende-Vereinen aktiv ist, auch im Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) und im verbandsklageberechtigten Verein für Landschaftspflege und Artenschutz (VLAB).

Klangvoll-suggestive Vereinsnamen

Ein Punkt im äußersten Südwesten der Vernunftkraft-Karte verlinkt zur „Landschafts- und Naturschutz-Initiative Schwarzwald e.V.“ (LANA), vormals „Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwaldes e.V.“. Auch das klingt nach Landschaftsschutz, ist aber – nicht nur gemäß Satzung – Windkraft-Verhinderung mit integriertem Kanal für steuerlich absetzbare Spenden. Auch der LANA e.V. ist verbandsklageberechtigt, er bekam dafür den Segen des baden-württembergischen Umweltministeriums, obwohl die „gemeinnützige“ Verhinderung von Windenergieanlagen der Zielsetzung des Koalitionsvertrags der schwarz-grünen Landesregierung diametral entgegensteht. Aus Vereinsdokumenten wird ersichtlich, dass man nach dem Schlüssel suche, wie Windräder zu verhindern sind. „Dann wären wir am Ziel
und könnten die Auflösung des Vereins beschließen.

1900 Innovationsforum Energiewende (If.E) / Bildschirmfoto: www.igbce.de

Die braunkohlefreundliche Gewerkschaft IG BCE will gemeinsam mit Energiekonzernen im „Innovationsforum Energiewende“ den „Fehlsteuerungen im energiewirtschaftlichen Bereich entgegenwirken […] und für mehr Aufklärung sorgen“.

Vom Schwarzwald-Hauptquartier werden 16 Untergruppen zentral koordiniert, im Prinzip so, wie es der Windkraftgegner und Tunnelbohr-Gigant Martin Herrenknecht gedanklich organisiert hat: „mit einer schlagkräftigen Bürgerbewegung über die Energiewende generell diskutieren und etwas gegen diesen Wahnsinn erreichen“. Sehr rational gedacht, so kann jede neue Bürgerinitiative die immer gleichen Referenten für ihre Zwecke aufs Podium stellen, dieselben Argumentationsleitfäden nutzen, denselben Landschaftsarchitekten für erschreckende Fotomontagen beauftragen, denselben Infraschall-Betroffenen als Überraschungsgast auf immer andere Bühnen bitten, denselben Zahnarzt als Infraschall-Experten vorschieben.
Kapitale Unterstützung bekommen die Windkraft- und Energiewende-Gegner vom sogenannten Innovationsforum Energiewende e.V. (If.E). Ebenso wie die unter dem Dach des Vernunftkraft e.V. versammelten Ortsgruppen will auch das If.E „Fehlsteuerungen im energiewirtschaftlichen Bereich entgegenwirken und in einer breiten Öffentlichkeit für mehr Aufklärung sorgen“. In der Mitgliederliste finden sich lauter große Namen der fossilen Wirtschaft: Vertreter von IG BCE, RWE, LEAG, BP, Uniper, MIBRAG, E.on, und auch der Public-Affairs-Direktor der Hydro Aluminium Deutschland GmbH, der als Rechtsanwalt seit Jahren Windkraftgegner in ganz Deutschland unterstützt.

Geisterfahrer

Es ist kaum zu vermuten, dass die braven Bürger in all den Ortsgruppen wissen, vor wessen Karren sie sich spannen lassen. Wenn der Puls erstmal steigt, bei der Vorstellung, ein Windrad sei gefährlicher als Autoabgase, Pestizide oder eine radioaktive Wolke, verliert man die großen Zusammenhänge schonmal aus dem Blick. Es springt einem ja auch nicht direkt ins Auge, dass es neben den einheimischen Partikularinteressen auch die milliardenschwere amerikanische Öl-, Gas-, Kohle- und Atomindustrie gibt, die nach Fukushima mit schreckgeweiteten Augen auf ein florierendes Erneuerbare-Energie-Wirtschaftswunder mit beneidenswerter Akzeptanz in Energiewende-Deutschland starrte. Dabei ist mittlerweile für das Heartland Institute der Nachweis erbracht, dass man dort mit Geld-Angeboten aus der deutschen Fossil-Industrie ein routiniert geschnürtes PR-Strategie-Paket bekommen kann, inklusive Verschleierung der Geldströme und diskret untergebrachten Wunsch-Schlagworten. Inhalte gegen Geld. In einer Undercover-Recherche bekamen Journalisten vom Recherchenetzwerk Correctiv dieses zweifelhafte Angebot schriftlich. Jede der ideologischen, finanziellen und personellen Verbindungen zwischen Big-Oil, den milliardenschweren US-Klimaleugner-Organisationen über EIKE bis zur AfD im Bundestag ist belegt.
ZDF Frontal21-Video: Klimawandel-Leugnern auf der Spur: Die Strategie des Heartland-Instituts

1900 Influencerin Naomi Seibt / Foto Standbild: ZDF, Frontal 21 vom 4. Februar 2020

Die AfD-nahe Influencerin gehört zum Angebots-Portfolio der Heartlandlobby, wie Recherchen von „Correctiv“ ergeben: „Ein Thema pushen, das machen wir für viele Spender. Hier habe ich Naomi, die macht einen richtig guten Job.

Energiewende-Germany: Der perfekte Albtraum

Für die US-Lobby und ihre Merchants of Doubt muss es der perfekte Albtraum gewesen sein, was sich zu EEG-Boom-Zeiten in Germany tat: ein Industrieland verabschiedet sich von der Atomkraft, ohne dafür mehr Kohlestrom zu brauchen. Die Erneuerbaren entwickeln sich zu einem Jobmotor, die Preise für Solarmodule und Windkraftanlagen rauschen in den Keller.

Über 100 Länder führten eine Einspeisevergütung nach deutschem EEG-Vorbild ein. Internationale Fernsehteams traten sich an den Vorzeigeorten der Energiewende gegenseitig auf die Füße. Delegationen aus aller Welt pilgerten nach Energy-Germany und klopfen den Energiewende-Aktiven auf die Schultern: “Hey you guys in Germany do a really great job!“ Das war für einige ein ganz neues Gefühl, mal kollektiv als „Ihr Deutschen“ Zuspruch aus der ganzen Welt zu erfahren.

Für Lobby-Strategen, die seit Jahren einen ganzen Kontinent auf Kurs halten, die den Menschen dort mit milliardenschweren Kampagnen einbläuen, dass die gesamte Elite der Klimawissenschaftler Unsinn verzapfe und es einen Klimawandel nicht gäbe, obgleich ihre eigenen Forscher diesen bereits seit den 1950er Jahren untersuchen und belegen, müssen sich die Entwicklungen in Germany wie ein hochinfektiöses Virus angefühlt haben, das es mit allen Mitteln zu unterdrücken gilt. Wenn Germany einknickt, ist die schlimmste Gefahr durch die Energiewende gebannt.

* Der Geologe Dr. James Powel wertete für diese Erhebung sämtliche über die Suchmaschine „Web of Science“ unter den Suchworten „global warming“ sowie „global climate change“ auffindbaren Publikationen aus dem Zeitraum von 1991 bis 2012 aus, die nach den wissenschaftlichen Standards eines „Peer-Reviews“ veröffentlicht wurden. In einer neueren Erhebung im Zeitraum von Januar bis Juli 2019 fand sich keine wissenschaftliche Publikation mehr, die den menschengemachten Klimawandel noch verneint.
bdev.de/powelchart    bdev.de/powelarticle

1900 Dr. Eva Stegen

Dr. Eva Stegen ist seit 2004 Energiereferentin bei den Stromrebellen der Elektrizitätswerke Schönau und engagiert sich auch privat für einen Ausstieg aus Atom- und Kohlekraft sowie für einen ambitionierteren Ausbau der Erneuerbaren. In ihrem Blog und auf Twitter reicht ihr Themenspektrum vom Klimaschal-Stricken bis zu Atom-U-Boot-Antrieben.