ED 02/17 Die Welt reparieren oder wegwerfen? (S.22-25)
Stiftung Warentest hat Geschirrspüler geprüft Die Warentester haben sich wieder einmal Geschirrspüler genau angesehen - die modernen Geräte sind viel sparsamer geworden.

Stiftung Warentest hat Geschirrspüler geprüft

(20. Juni 2008) Die Warentester haben sich wieder einmal Geschirrspüler genau angesehen (test 4/ 2008). Die modernen Geräte sind viel sparsamer geworden: Brauchte ein Spülgang im Jahr 1980 noch 50 Liter Wasser und zwei Kilowattstunden Strom, so kommen moderne Geräte mit 20 Litern Wasser und gut einer Kilowattstunde Strom aus. Das Label "AAA" erhalten nur noch äußerst sparsame Geräte, die allerdings bis zu drei Stunden für einen Spülgang brauchen.

Die Hersteller setzen immer mehr ausgeklügelte Technik ein, etwa stromsparende Pumpen oder einen Wärmetauscher, der kaltes Wasser in einer Wassertasche vorwärmt. Automatikprogramme messen den Verschmutzungsgrad des Spülwassers und reinigen so lange, bis das Geschirr sauber ist. Die Tester fanden extreme Preisunterschiede bis zu 1.000 Euro für dasselbe Gerät bei verschiedenen Händlern. Vergleichen und handeln lohnt sich also ganz besonders. Für preisbewusste Käufer empfiehlt die Stiftung das Modell "Blomberg GVN 1380" für 773 Euro.

Vom Tischspüler von Bomann (119 Euro bei E-Bay und Amazon) raten die Warentester hingegen ab: Das Geschirr wird weder richtig sauber, noch trocken.

letzte Änderung: 11.10.2023