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Erhebliche Einsparpotenziale bei Energieverbrauch und Kosten aufgedeckt Umweltbundesamt und Deutscher Mieterbund stellen den kommunalen Heizspiegel vor
Fazit für den eiligen Leser: Für Heizung und Warmwasser verbrauchen Deutschlands Haushalte im Schnitt doppelt so viel Energie wie nötig.

Erhebliche Einsparpotenziale bei Energieverbrauch und Kosten aufgedeckt

Umweltbundesamt und Deutscher Mieterbund stellen den "Kommunalen Heizspiegel" vor

(07. April 2003) Im Durchschnitt wird in Deutschlands Haushalten doppelt so viel Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht wie nach dem heutigen Standard nötig wäre. Bei jedem zehnten Gebäude liegt der Verbrauch sogar um 200 Prozent über den Wetten moderner, energieeffizienter Bauten. Dies ist das Ergebnis des Forschungsprojekts "Kommunale Heizspiegel", das das Umweltbundesamt und der Deutsche Mieterbund in Berlin vorgestellt haben.

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Verbräuche werden verglichen

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Kommunale Heizspiegel erfassen den durchschnittlichen Energieverbrauch und die Kosten für Heizung und Warmwasserbereitung in einer Kommune. So können Hauseigentümer und Mieter ihre Heizkosten vergleichen und ermitteln, ob ihr Verbrauch angemessen ist oder ob sich gegebenenfalls eine Sanierung lohnt. Besonderer Votteil der Kommunalen Heizspiegel: Sie helfen, herauszufinden, in welchen Gebäuden besonders viel Energie für das Heizen verbraucht wird. Dort ist der ökologische und ökonomische Nutzen der Investition in modeme Heiz- und Wärmedämmtechnik besonders groß. Eine Sanierung allein dieser Hochverbraucher würde den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids aus zentralbeheizten Mehrfamiliengebäuden in Deutschland um zehn Prozent senken.

letzte Änderung: 29.05.2017