RWE will steuern Hunderte Millionen Einsparungen

RWE will steuern

(21. Januar 2010) RWE will das gesamte deutsche Höchstspannungsnetz steuern. Schon 2008 hatte RWE einen Vorstoß zur Systemführerschaft für die deutschen Hochspannungsnetze gemacht. Den wiederholte nun die RWE-Netztochter Amprion. Dazu will sie die vier unabhängig geführten Netze von RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW zu einer landesweiten Zone für Stromtransport zusammenlegen und Kraftwerksleistungen sowie Transporte abwickeln.

Eine solche Zusammenlegung der Regelzonen könne unabhängig von den Eigentumsverhältnissen erfolgen, hieß es. Amprion argumentiert mit der Kostensenkung: Die Effizienzgewinne für alle Beteiligten lägen bei mehrere Hundert Mio Euro pro Jahr. Außerdem lasse sich mit einer landesweiten Regelzone das schwankende Windstromaufkommen besser austarieren. Auch die Bundesnetzagentur hatte sich für die Zusammenlegung der vier Teilnetze ausgesprochen.

letzte Änderung: 16.06.2015