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PV-Anlagenpreise im Sinkflug

PV-Anlagenpreise im Sinkflug

Von Louis-F. Stahl

(22. Oktober 2018) PV-Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser gibt es für gewöhnlich nicht zum Festpreis. Je nach Installationsaufwand und Anlagengröße sind derzeit Preise zwischen 1.200 und 1.700 Euro pro Kilowatt Peakleistung (kWp) zuzüglich Mehrwertsteuer durchaus üblich.

Doch es geht auch billiger: Wie das Magazin Photon berichtet (Ausgabe 3/2018, S. 42-43), seien vom Anbieter „Molinaris“ zwei PV-Pakete zu Preisen von 999 beziehungsweise 949 Euro pro kWp bundesweit mit zwei Wochen Lieferfrist erhältlich. Damit würde erstmals die psychologisch wichtige Schwelle von 1.000 Euro pro kWp unterschritten. Das Paket „PV Basic 1“ mit 4,8 kWp soll zum Preis von 4.795 Euro und das Paket „PV Basic 2“ mit 9,72 kWp zu einem Preis von 9.222 Euro jeweils inklusive Montage verfügbar sein. Als kleiner Haken erweist sich der Wechselrichter des chinesischen und in Deutschland bisher unbekannten Herstellers Solax. Berichte stolzer Besitzer eines solchen Schnäppchens lassen sich zudem bisher nicht finden.

Aber auch für Selbermacher sinken die Preise. So werden Pakete bestehend aus Markenmodulen und einem Wechselrichter aus deutscher Fertigung von Internethändlern inzwischen zu Preisen von unter 1.000 Euro pro kWp vertrieben – allerdings ohne Montage.

Der Preisverfall von Photovoltaikanlagen ist in den letzten Jahren zwar deutlich abgeflacht, hält aber immer noch an.