Nachzügler zum Stromwettbewerb Wir sind im Herbst 1993 in unser Haus, ein Altbau von 1959, eingezogen und haben in den zehn letzten Jahren 16.200 Kilowattstunden Strom bezogen

Nachzügler zum Stromwettbewerb

(28. März 2005)  "Wir sind im Herbst 1993 in unser Haus, ein Altbau von 1959, eingezogen und haben in den zehn letzten Jahren 16.200 Kilowattstunden Strom bezogen. Eine Insel-PV-Anlage liefert jährlich 180 bis 220 Kilowatstunden Strom, die in einem Zwölf-Volt-Netz für Licht, Radio usw. sorgen, auch - was immer öfter vorkommt - wenn das 230 V-Netz weg ist. Seit April 2003 betreiben wir eine Netz-PV-Anlage mit 1,1 kWp. Warmwasser von der Sonne haben wir seit April 2002.

Die 1.500 Liter Heizöl pro 125 Quadratmeter und Jahr sind noch zu hoch. Das Dach müsste noch besser isoliert werden. Mal sehn. Weg zur Arbeit: täglich 25 km Fahrradfahren. Gut für Geldbeutel, Gesundheit und dem Lebensraum unserer zwei Kinder. Soweit eine kurze Beschreibung unserer Energielage. Was ich nicht verstehe: Wie kann man 4.000 kWh im Jahr verbraten? Wir haben doch hier im Haus auch alles und verzichten auf keinen Komfort? Wie machen die Leute das? Heizen die den Balkon im Winter elektrisch?

Zur aktuellen Situation bei den Strompreisen: Das beste Druckmittel ist nach meiner Meinung: nicht kaufen, nicht verbrauchen. Nur das Nötigste. Das dann aber in guter Qualität aus seriösen Quellen (EWS). Konjunktur? Wirtschaftswachstum? Wer zwei und zwei zusammenzählen kann, weiß, dass der große Kladeradatsch kommt, ob mit oder ohne letzten oder vorletzten Aufschwung. Je früher, desto weniger katastrophal. Wer dann am wenigsten braucht, ist am besten dran.

 P.S.: Betrachtet Euch als von mir mit Lob überschüttet - für die gute Energiedepesche (90 bis 95 Prozent prima) - für die energetische Wühlarbeit."

 Josef Foglszinger, Silcherstr. 7, 71665 Vaihingen/Enz

letzte Änderung: 09.10.2023