Branche für Ausstieg Verband positioniert sich neu

Branche für Ausstieg

(13. April 2011) Der Bundesverband der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin, entschied sich auf einer außerordentlichen Sitzung gegen den Willen der Atomkonzerne im Verband für einen schnellen Vollausstieg aus der Kernenergienutzung.

Möglichst bis 2020 und spätestens entsprechend dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss 2022 bis 2023 solle der letzte der 17 deutschen Reaktoren vom Netz.

Damit setzten sich die Stadtwerke, Regionalversorger und Gaslieferanten im Verband gegen die Kernkraftlobby durch. E.ON und RWE tragen den Beschluss nicht mit und halten die Festlegung für einen Fehler.

Im Dachverband BDEW sind alle Versorgungsunternehmen Mitglied, Stadtwerke, Regionalversorger, aber auch Atomkonzerne. Der Bund der Energieverbraucher e.V. hat den Beschluss begrüßt und hält ihn für eine deutliches Zeichen für einen Zeitenwandel.

letzte Änderung: 07.12.2021