Kühl- und Gefriergeräte

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Gefrierkombis im Test

(13. September 2016) 30 Kühl-Gefrier-Kombis hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Getestet wurde in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Verbraucherorganisationen, die im Test jedoch nicht benannt sind. Die meisten Geräte (19) haben mit einem „Gut“ abgeschnitten, sieben Geräte bekamen ein „Befriedigend“ und vier Geräte ein „Ausreichend“.

280 Gefrierkombi

Ein genauer Blick auf die Testergebnisse lohnt sich durchaus. Eine Firma mit einem guten Image ist jedoch ausweislich des Tests keine Garantie für ein gutes Gerät. Selbst bei renommierten Firmen wie AEG und Gorenje reicht die Spanne der Noten von gut bis ausreichend.

Testsieger bei Geräten ohne Kaltfach für Fleisch ist Siemens mit dem Modell „KG49Ebl40“ für 820 Euro, aber mit Überbreite von 70 Zentimetern. Dahinter folgen deutlich preiswerter und mit Normbreite von 60 Zentimetern der Bosch „KGE36 AW42“ für 630 Euro und Siemens „KG36EAW43“ für 660 Euro. Großen Wert legten die Tester auf komfortable Handhabung, gute Gefrierleistung und einfache Reinigungsmöglichkeiten. Bei vielen Geräten ließ sich die Innenaufteilung des Kühlraums nur mit Mühe ändern.

Auch auf den Stromverbrauch der Kühlkombis legten die Tester großen Wert. Der Stromverbrauch ging mit einem Gewicht von 30 Prozent in die Gesamtbewertung ein. Die Stromkosten über einen Zeitraum von 15 Jahren liegen je nach Gerät doppelt so hoch wie die Anschaffungskosten. Den geringsten Stromverbrauch von 136 Kilowattstunden jährlich hatte der Bomann „KG 183“, der zudem mit 370 Euro sehr günstig in der Anschaffung ist. In der Gesamtwertung erhielt dieses Gerät aber nur ein „Befriedigend“. Den höchsten Stromverbrauch hatte der Küppersbusch „KE3800-1-2T“ mit 263 Kilowattstunden jährlich und einem Preis von stolzen 1.500 Euro.

Folgende Tipps geben die Tester fürs Stromsparen:

  • Bei der Anschaffung auf einen geringen Energieverbrauch achten.
  • Kühlschrank nicht in der Nähe von Heizkörpern oder dem Backofen aufstellen und für den Aufstellort Südfenster mit praller Sonneneinstrahlung meiden.
  • Einkäufe mit einer Kühltasche transportieren, dann braucht der Kühlschrank nach dem Transport weniger abzukühlen.
  • Tisch zügig abräumen, damit sich die Lebensmittel auf dem Frühstückstisch weniger aufwärmen.
  • Geräte ohne Abtauautomatik mindestens einmal jährlich abtauen. Eine Abtauautomatik ist zwar komfortabel, aber auch ein erheblicher Stromfresser.
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Kühlen Kopf bewahren

Kalte Getränke und Eiswürfel waren gestern: Moderne Kühlschränke sind mit allerlei Zusatzfunktionen ausgestattet. Energiespar-Experte Thomas Sommer vermisst jedoch eine: Die Anzeige des aktuellen Stromverbrauchs.

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Energiespar-Experte Thomas Sommer

(02. April 2010) Das Gerät läuft und kühlt Lebensmittel und Getränke, 24 Stunden am Tag. Doch viele Verbraucher wissen nicht, wie viel Strom ihr Kühlschrank wirklich braucht. Unbeachtet wird so manches unentbehrliches Gerät zum Stromfresser. Das ist meine Erfahrung als Stromsparhelfer des Caritasverbandes, eine Initiative des Bundesumweltministeriums.

Der richtige Standort

So stoßen wir immer wieder auf freistehende Kühlschränke, deren Standort alles andere als optimal ist.
Wir haben Geräte auf Balkonen entdeckt, die im Sommer der prallen Sonne ausgesetzt sind. Das Gerät wird als Ablage genutzt und die Wärme kann nicht richtig abgeführt werden. Oder der Kühlschrank steht neben Wärmegeräten wie dem Herd mit Backofen, oder er wird von allen Seiten zugestellt und die Rückwand steht eng an der Küchenwand.

Viele Menschen versäumen es zudem, die Dichtungen richtig zu pflegen, oder vergessen, das Gefrierfach zu enteisen. Doch all diese Faktoren können dazu führen, dass aus dem Kühlschrank ein echter Stromfresser wird.

Vorsicht, Dauerläufer

So entpuppt sich so manches Gerät als Dauerläufer, da die Steuerung der Kühlung nicht mehr richtig funktioniert. Sorglose Verbraucher lassen beispielsweise beim Tiefkühlgerät die Supertaste eingeschaltet, und der Eisschrank läuft dauerhaft auf Hochtouren. Das Ergebnis ist ein Jahresverbrauch, der locker über 1.000 Kilowattstunden liegen kann - so viel, wie ein sparsamer Singlehaushalt verbraucht.

Beim Kauf der Geräte vertrauen die Kunden den Angaben des Herstellers oder des Verkäufers. Der geht jedoch natürlich von einem optimalen Standort und Betrieb aus. Einzige Abhilfe: Messen!

Messgerät integrieren?

Bei unseren Hausbesuchen als Stromsparhelfer machen wir eine Langzeitmessung mit Energiekostenmessgeräten, um den Verbrauch der Kühlschränke und der Tiefkühlgeräte zu ermitteln. So können wir den Verbrauch und die jährlichen Kosten ermitteln.

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Das geht jedoch auch ohne Stromsparhelfer: Solche Messgeräte sind ab zehn Euro im Handel erhältlich. Noch praktischer wäre es, eine entsprechende Anzeige serienmäßig im Kühlgerät zu integrieren. Dann könnte der Besitzer bequem über eine LED-Anzeige die Werte direkt ablesen. Moderne Kühlschränke haben bereits häufig eine LED-Anzeige für die Temperatur. Diese könnte gleichzeitig den Verbrauch und die Kosten anzeigen.

Stellt ein Kunde fest, dass der Verbrauch und die Kosten ungewöhnlich steigen, weiß er, dass etwas nicht stimmt. Er kann reagieren, bevor ihn die nächste Stromrechnung eiskalt erwischt. Im Zweifelsfall tauscht er ein defektes Gerät, dessen Reparatur nicht mehr lohnt, oder einen Stromfresser gegen ein Neugerät. Das dürfte daher auch im Interesse der Kühlschrankhersteller sein.

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Es geht noch sparsamer

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Niederländer oder Stromkunden der Stadtwerke Aachen (Stawag)können von einem Förderprogramm profitieren. - Kontakte weiter lesen

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