Preise sinken um 42,8 % - Heizöl im gleichen Maße günstiger

Februar: Rohölimporte nehmen um 4,4 % zu

(6. April 2016) Im Februar 2016 wurden mit 7,5 Millionen Tonnen rund 4,4 % weniger Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt als im Vorjahresmonat. Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dabei fiel der Preis je Tonne Rohöl um 42,4 % auf 213,66 Euro und lag damit um -42,4 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Das korrespondiert mit dem Rückgang bei den Heizölpreisen. Sie fielen im gleichen Zeitraum nach Angaben des Magazins Brennstoffspiegel um 44,3 % auf 3,93 Eurocent je kWh. Gegenüber dem Vormonat Januar fielen die Importpreise um 4,8 % auf 224,48 Euro. Die Heizölpreise stiegen hier jedoch im gleichen Zeitraum um 8,4 % an.

125 Pipeline von Rosneft Foto: Rosneft

Russland bleibt weiterhin größter Öl-Importeur nach Deutschland. Foto: Rosneft

Die 5 wichtigsten von insgesamt 27 Lieferländern waren im Jahr 2016 die Russische Föderation (5,2 Millionen Tonnen), Großbritannien (2,0 Millionen Tonnen), Norwegen (1,9 Millionen Tonnen), Kasachstan (1,4 Millionen Tonnen) und Aserbaidschan (1,1 Millionen Tonnen). 25,9 % der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 15,8 % wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

letzte Änderung: 16.06.2016