Serielles Sanieren

Serielles Sanieren: Mehr Klimaschutz fürs Geld

(12. Oktober 2026) Wer sein Haus modernisieren will, sollte laut einer neuen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) auf serielle Sanierung setzen: Vorgefertigte Fassaden-, Dach- und Technikmodule werden schnell montiert. Untersucht wurde ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus aus den Sechzigerjahren, das typisch ist für den sanierungsbedürftigen Bestand hierzulande.

Das Ergebnis: Eine klassische Sanierung mit Wärmedämmverbund senkt Emissionen über den Lebenszyklus um rund 74 Prozent, serielle Sanierung um 79 Prozent. Mit recycelten und nachwachsenden Baustoffen sind sogar 81 Prozent möglich – rund 3000 Tonnen CO2 weniger pro Gebäude. Der Grund für den Vorteil serieller Sanierungen liegt in niedrigeren Emissionen bei der Herstellung der Baustoffe, besserer Dämmung und biobasierten Materialien. Mehremissionen durch neue Baustoffe amortisieren sich laut Studie rasch durch geringeren Energieverbrauch. Für Verbraucher heißt das: Serielle Sanierung kann Klima und Geldbeutel schonen.

letzte Änderung: 04.07.2013