Förderprogamm

Förderprogamm: Bund stockt Stromsparcheck auf

(26. März 2026) Das Bundesumweltministerium weitet den Stromsparcheck aus, um mehr Menschen mit geringem Einkommen beim Energiesparen zu unterstützen. 2026 stehen rund 18 Millionen Euro dafür zur Verfügung – in den kommenden Jahren sollen es bis zu 65 Millionen Euro sein.  Das 2005 ins Leben gerufene Projekt wird von der Caritas und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen getragen. Es hilft, Sparmöglichkeiten im Haushalt zu identifizieren. Dazu kommen Stromsparhelfer, vielfach frühere Langzeitarbeitslose, in die Haushalte. Sie geben Tipps und tauschen ineffiziente Geräte aus, etwa durch wassersparende Duschköpfe oder Energiesparlampen. Für den Austausch von alten und ineffizienten Kühlschränken gibt es einen Zuschuss.

Der Bund der Energieverbraucher, dessen Vorstand Werner Neumann als Ideengeber des Projekts gilt, betont die Wirksamkeit: »Der Stromsparcheck verbindet Sozial- und Klimaschutz.« Im Schnitt sparten Haushalte rund 300 Euro und eine halbe Tonne CO2 ein – jährlich und auf Dauer.

letzte Änderung: 24.03.2026