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Haushaltsgeräte
Waschmaschinen im Test

Haushaltsgeräte: Waschmaschinen im Test

Von Louis-F. Stahl

(10. Januar 2019) Um eine gute Energielabel-Einstufung zu erhalten, werden Waschmaschinen immer größer. Waren Waschmaschinen früher für durchschnittlich 4,5 Kilogramm pro Waschladung ausgelegt, sind heute Maschinen mit einem Fassungsvermögen von 8 Kilogramm üblich. Werden die großen Maschinen nicht voll beladen, steigt der Verbrauch von Wasser und Strom stark an – auch bei Maschinen mit einer Mengenautomatik. Auf diese Fehlentwicklung angesichts der Tatsache, dass inzwischen Ein- und Zweipersonenhaushalte statistisch gesehen die Regel und Großfamilien eine seltene Ausnahme darstellen, weist die Stiftung Warentest im Rahmen ihrer Prüfung von 15 Waschmaschinen hin (Test 11/2018, S. 64-67).

Ganze 11 Waschmaschinen erwiesen sich als insgesamt „gut“. Sieger im Vergleich sind die mit der Note 1,6 bewerteten 8-Kilogramm-Geräte Miele „WKF 311 WPS“ für 1.040 Euro, Bosch „WAG28491“ für 690 Euro und Siemens „WM14G491“ zum Preis von 695 Euro. Für Ein- und Zweipersonenhaushalte empfehlen die Warentester die kleineren 6-Kilogramm-Geräte Bosch „WAN280H1“ und Siemens „WM14N040“, die beide mit der Note 1,8 bewertet wurden und mit rund 500 Euro zudem günstiger als die großen Maschinen sind.

Die vier Testverlierer Bauknecht „WAK 91“, Candy „BWM 149PH7/1-S“, Koenic „KWM 71412A3“ und Privileg „PWF M 643“ hatten keinen ausreichenden Schutz vor Wasserschäden sowie teilweise gravierende Konstruktionsfehler wie poröse Gummiteile und fehlende Niveauschalter zum Schutz vor einem Überlaufen der Waschlauge.