Luxemburg: Kostenfreier ÖPNV beschlossen

Von Louis-F. Stahl

(16. April 2019) Während in Deutschland weiter über die konkrete Schädlichkeit von Abgasen gestritten wird, arbeitet Luxemburg an der Verkehrswende: Ab dem 1. März 2020 wird es dort keine Fahrscheine mehr geben. So hat es das Luxemburger Parlament am 12. Februar 2019 beschlossen.

127 Straßenbahn.jpg / Foto: Smiley.toerist (CC BY-SA 4.0)

Jedermann kann dann Busse, Bahnen und Trams kostenfrei nutzen. Die Qual einen – und zudem den „richtigen“ – Fahrschein zu erwerben, wird wegfallen. Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wird damit für die Luxemburger, für Touristen und für Berufspendler nicht nur einfacher, sondern in jedem Fall auch günstiger als das Fahren eines Autos. Damit die Berufspendler aus den Nachbarländern auf den ÖPNV umsteigen und ihre Fahrzeuge abstellen, wurde der Bau großzügiger P+R Parkplätze angekündigt.

Luxemburg folgt damit dem Beispiel Estlands. In der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der Nahverkehr seit dem Jahr 2013 für die Einwohner kostenfrei. Inzwischen haben 11 von 15 Landkreisen in Estland das erfolgreiche Konzept für ihre Busflotten übernommen.

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(11. Dezember 2012) Mit dem Bus kann man schon jetzt deutlich günstiger reisen als mit der Bahn oder dem Auto.  Zum Beispiel von Köln nach Frankfurt für 15 Euro.

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