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Gerät zur U-Wert-Bestimmung

Gerät zur U-Wert-Bestimmung

Von Louis-F. Stahl

(10. Dezember 2021) Eigentümer älterer Gebäude fragen sich häufig, wie gut die Wände und Fensterscheiben ihres Hauses tatsächlich dämmen. Für viele Baustoffe gibt es Tabellen, mit denen sich bei bekannten Materialstärken der als „Wärmedämmwert“ oder „U-Wert“ bekannten Wärmedurchgangskoeffizient bestimmen lässt. Bei mehrschaligen Wandkonstruktionen, unbekannten Materialien oder Materialstärken sowie Fensterscheiben ohne entsprechende Angabe im Rahmen lässt sich der U-Wert jedoch nicht so einfach aus einer Tabelle ablesen. Über mehrere Messungen innen und außen kann der U-Wert in diesen Fällen anhand einer Formel berechnet werden. Wie das genau funktioniert, darüber berichtete die Energiedepesche in Ausgabe 2/2016 („U-Werte entzaubert“).

Deutlich einfacher ist die Bestimmung mit dem U-Wert-Messgeräteset „testo 635-2“: Sensoren anbringen, warten und den U-Wert im Display ablesen – fertig. Auf vielfachen Wunsch erweitert der Bund der Energieverbraucher sein Messgeräteverleihangebot um einen solchen U-Wert-Messkoffer. Die Konditionen und Details können Sie unter  „Messgeräteverleih für Vereinsmitglieder“ auf dieser Websitet entnehmen.

3284 Messgerät testo 635-2“ zur U-Wert-Bestimmung / Foto: testo

Das Messgerät verfügt über mehrere Sensoren, die auf der Innenseite des zu messenden Bauteils angeklebt werden und ein per Funk angebundenes Außenmodul. Aus der Temperaturdifferenz errechnet das Gerät eigenständig den tatsächlichen Wärmedämmwert von Außenwänden und Fensterscheiben.