Ihr gutes Recht


Energiewirtschaftsgesetz mit Verordnungen hier. Segment-ID: 6561

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Segment-ID: 3228

Anspruch auf Preissenkung

(13. Dezember 2017) Die Rohmarge der Stromversorger steigt 2018 um 1,35 ct/kWh gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt. Das berichtet das Branchenblatt ZfK unter Berufung auf Analysen der Consultingfirma ene't (Ausgabe November 2017, Seite 9). Aus der Rohmarge müssen die Versorger den Strom einkaufen und ihre Vertriebskosten decken. Der Rest ist Gewinn.

339 Mini beim Geld Münzen schaufeln / Foto: pixabay.com/geralt

Grund sind sinkende Netzentgelte der Verteilnetzbetreiber, der Wegfall der „vermiedenen Netznutzungsentgelte“, die geringere EEG-Umlage und auch die Rückerstattung der Brennelementesteuer. Zwar erhöhen die Übertragungsnetzbetreiber ihre Entgelte im kommenden Jahr ganz kräftig – sie betreiben das Höchstspannungsnetz. Aber das wirkt sich auf die Netzentgelte insgesamt nur schwach aus. Die durchschnittliche Rohmarge lag am 1. Januar 2016 bei 8,59 Cent, am 1. Januar 2017 bei 7,67 Cent und wird am 1. Januar 2018 bei 9,02 Cent liegen, mit starken regionalen Unterschieden. Die ZfK kommentiert: „Grundversorgern dürfte es argumentativ schwerfallen, auf Preissenkungen zu verzichten.“

Tatsächlich haben Verbraucher einen Anspruch darauf, dass Energieversorger sinkende Kosten zeitnah an ihre Kunden weitergeben (siehe BGH Az. VIII ZR 138/07). Daher sollten Verbraucher unter Berufung auf gesunkene Kosten auf eine Preissenkung bestehen. Vereinsmitglieder können beim Verein einen entsprechenden Musterbrief abrufen.

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Neuer Vertragsabschluss muss per Unterschrift besiegelt werden. weiter lesen

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OLG Düsseldorf: Abschlagszahlungen und Erstattung von Guthaben aus Energierechnungen

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Vielen Mietern wird heute noch der Zugang zum eigenen Strom- oder Gaszähler verwehrt. Das ist ungesetzlich weiter lesen

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Es handelt sich um das erste Verfahren bundesweit gegen unzulässige Preisleitklauseln in Stromlieferverträgen. weiter lesen

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Aus für Schufa-Klausel

(11. April 2006) Die Verbraucherzentrale Bayern, München, mahnte erfolgreich eine Klausel bei der Regensburger E.ON Bayern AG ab. weiter lesen

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Rechtsanwalt Thomas Fricke aus Jena wehrt sich gegen Strompreiserhöhungen

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Geänderter Entwurf des Energiewirtschaftsgesetzes geht in die Ressortabstimmung

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(12. Februar 2004) - Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat der Beschwerde der Teag Thüringer Energie AG, Erfurt, gegen die Untersagungsverfügung des Bundeskartellamts wegen vermeintlich überhöhter Netznutzungsentgelte stattgegeben. weiter lesen

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Dem Windfarmer und Mitglied im Bund der Energieverbraucher e.V. Klaus Gerhard wurden die Gebühren für die Messung von jährlich 550 € auf 1.700 € erhöht weiter lesen

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Konfusion im Strommarkt zu Lasten der Kunden

Eine von Tausenden Geschichten zeigt, wie schlecht der Strommarkt in Deutschland funktioniert. weiter lesen

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VEAG-Durchleitungsverweigerung

Über 1.000 Durchleitungsbegehren hatte die ostdeutsche Verbundgesellschaft VEAG unter Verweis auf die Braunkohlenklausel verweigert. weiter lesen

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Saarland: Stromregulierungsbehörde erfordert Grundgesetzänderung

Der saarländische Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi hat in einem Positionspapier zur Regulierung der Strommärkte Stellung bezogen. weiter lesen

Segment-ID: 1950
Abmahnungen und Verfahren des Bundeskartellamts

Fall TEAG - Fall RWE Net - Fall Stadtwerke Mainz - Fall Lippstadt - Konsequenzen für Haushaltskunden weiter lesen

Segment-ID: 1872
Wechselgebühr

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Netzzugang erzwungen

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Segment-ID: 460
Ökostrom-Richtlinie

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Segment-ID: 1121
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Die Stadtwerke Nettetal müssen einem Windkraftbetreiber seinen ganzen Strom vergüten weiter lesen

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Es häufen sich Fälle, in denen unseriöse Vertreter sich als Beauftragte der Stadtwerke ausgeben weiter lesen

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