Hollywood goes öko
(10. Juni 2004) - Nach einem Bericht der "Zeit" entdeckt Kalifornien den Umweltschutz. Der dortige Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat ein neues energiepolitisches Programm aufgelegt: Spätestens 2010 soll ein Fünftel des in Kalifornien verbrauchten Stroms aus Erdwärme, Sonne, Wind und Biomasse produziert werden, 2020 jede dritte kWh Strom. Derzeit sind es 7%.

Schwarzenegger will den Bau von Windfarmen, Biomassekraftwerken und geothermalen Energiezentralen mit günstigen Krediten fördern und mit New Mexico zusammen bis 2015 mindestens 30 000 MW erneuerbare Kraftwerkskapazität bauen.
Gemeinsam mit den Nachbarn Oregon, Washington und Kanada erarbeitet sein Umweltminister eine einheitliches Erfassungssystem für CO2-Emissionen, um einen Emissionshandel nach europäischem Vorbild zu starten. Und weil 58% aller CO2-Emissionen in Kalifornien vom Autoverkehr stammen, möchte der ehemalige "Terminator" entlang des Pacific Coast Highway 200 Wasserstofftankstellen bauen lassen, damit dort bis 2010 rund 1 Mio. wasserstoffgetriebene Autos fahren.