ED 04/12 Eine Welt ohne Öl (S.30-31)
mitmachstrom – Der Strommarktplatz des Bund der Energieverbraucher e.V.
mitmachstrom – die Stromgemeinschaft des Bund der Energieverbraucher e.V.
Die Stromgemeinschaft des Bund der Energieverbraucher e.V.

Ich biete Strom an.
Ich suche Strom. Wir vereinbaren den Preis.

mitmachstrom ist der Marktplatz, auf dem Freunde, Nachbarn, Vereine und Kommunen ihren Solarstrom direkt miteinander handeln – ohne dass ein anonymer Konzern dazwischensteht.

Kein Wechselaufwand · Monatlich kündbar · Kein intelligentes Messsystem nötig
Zwei Nachbarn unterhalten sich am Gartenzaun, im Hintergrund ein Haus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach
beispielsweise +2 ct/kWh mehr Erlös für Einspeiser
✓ Mehr regionale Wertschöpfung
✓ Weniger CO₂
✓ Faire Preise
✓ Mehr Unabhängigkeit
✓ Energiewende vor Ort erleben

In 90 Sekunden erklärt

So funktioniert mitmachstrom

Das Prinzip von mitmachstrom – kurz erklärt.

Video direkt bei YouTube ansehen →

Warum gerade jetzt

Zwei Gesetzesänderungen. Eine Lösung, die es schon gibt.

Die politisch diskutierten neuen Regeln für den Strommarkt werden von mitmachstrom schon berücksichtigt.

Energy Sharing

Die große Sharing-Lösung der Netzbetreiber kommt nicht

Die Bundesnetzagentur hat im Juli 2026 klargestellt: Netzbetreiber müssen keine eigene Infrastruktur für Energy Sharing (§ 42c EnWG) bauen – und echtes Sharing bräuchte ohnehin flächendeckende Smart Meter, deren Rollout kaum vorankommt.

Praktisch heißt das: mitmachstrom nutzt schon jetzt das Bilanzkreismodell – ganz ohne Smart Meter, nur mit einem Lesekopf am vorhandenen digitalen Zähler.

Quellen: BNetzA Mitteilung Nr. 73 · pv-magazine · VKU

Direktvermarktung

Die Pflicht zur Direktvermarktung kommt für fast alle PV-Anlagen

Mit der EEG-Novelle 2027 entfällt die feste Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen ab 1. Januar 2027. Danach müssen Betreiber ihren Strom selbst vermarkten. Bestehende Anlagen sind nicht betroffen.

Praktisch heißt das: mitmachstrom übernimmt diese Vermarktung schon heute – für bestehende wie für künftige Anlagen.

Quellen: pv-magazine · anfragenfluss.de · BMWE

mitmachstrom ist keine Zwischenlösung, bis irgendwann etwas Besseres kommt. Es ist schon heute die Lösung – für Energy Sharing und für die Direktvermarktungspflicht.

Ihr technischer Partner

Wer macht mitmachstrom technisch möglich?

Die WeShareEnergy GmbH (WSE) aus Düsseldorf. WSE ist Stromanbieter mit eigenem Bilanzkreis und regelt Lieferung, Abrechnung und rechtliche Absicherung aus einer Hand. Ab hier kurz WSE.

Im Prinzip einfach

Ein Marktplatz wie beim Wochenmarkt – nur für Strom

Kein kompliziertes Tarifsystem, kein anonymer Konzern. mitmachstrom funktioniert wie ein direkter Handel zwischen Menschen, die sich entscheiden, zusammenzuarbeiten – abgesichert über die Plattform von WSE.

1

Ich biete Strom an

Wer eine PV-Anlage hat, stellt seinen Solarstrom in die Gemeinschaft ein – ganz ohne zusätzliche Technik am Dach.

2

Ich suche Strom

Verbraucher wählen selbst, von wem in der Gemeinschaft sie ihren Strom beziehen möchten.

3

Wir vereinbaren den Preis

Beide Seiten legen den Preis gemeinsam fest – fair für Erzeuger und für Verbraucher.

4

Der Rest läuft automatisch

WSE übernimmt Lieferung, Abrechnung und rechtliche Absicherung im Hintergrund.

Beispielrechnung

Win-win zwischen Einspeiser und Verbraucher

So funktioniert die Preisbildung in der Gemeinschaft – am Beispiel eines typischen Falls. Die tatsächlichen Preise hängen von Ihrem Netzgebiet ab und lassen sich direkt online abfragen.

Nur ein Rechenbeispiel

Stromeinspeiser

7 ct EEG
+2 ct Zusatzerlös
9 ct/kWh

WSE-Schnittstelle

1 ct/kWh an WSE

Stromverbraucher

10 ct/kWh
3 ct Ersparnis ggü. 13 ct üblich

Der Einspeiser erhält statt 7 ct/kWh EEG-Vergütung 9 ct/kWh. Der Verbraucher zahlt statt üblicher 13 ct/kWh Beschaffungs- und Vertriebskosten nur 10 ct/kWh. Netzentgelte sind regional unterschiedlich und kommen jeweils hinzu.

Nur ein Beispiel, keine Preisgarantie: Netzentgelte, Steuern und Umlagen kommen je nach Netzgebiet hinzu. Gilt für Bestandsanlagen mit EEG-Förderung – für neue Anlagen ab 2027 siehe "Warum gerade jetzt" oben. mitmachstrom vermarktet beide Fälle.

Sie sind nicht allein

Eine wachsende Gemeinschaft aus Vereinen, Kommunen und Gemeinden

Immer mehr Vereine und Kommunen bieten mitmachstrom ihren Mitgliedern an – ohne selbst Stromlieferant zu werden.

Bund der Energieverbraucher e.V.
Bund der Energieverbraucher e.V.
Trägerverein
Klimagruppe Königswinter e.V.
Regionalpartner
Verband Wohneigentum e.V.
~320.000 Mitgliedsfamilien
Im Gespräch
Ihr Verein? Ihre Kommune?
Ihre Kirchengemeinde?
Werden Sie Partner Nr. 4

Ist Ihre Organisation noch nicht dabei?

Egal ob Verband, Kirchengemeinde, Sportverein oder Kommune: Wir bauen das gemeinsam auf – ohne dass Sie selbst Stromlieferant werden.

Kooperation anfragen →

Für wen lohnt sich mitmachstrom?

Drei Rollen, ein gemeinsamer Vorteil

Für Stromverbraucher

Transparenter & günstiger Ökostrom
  • Sie kennen die Herkunft Ihres Stroms und wählen Ihre Lieferanten selbst.
  • Echte Ersparnis: z.B. 30 ct/kWh statt bundesweitem Schnitt von ca. 33 ct/kWh.
  • Monatlich kündbarer Vertrag, Abrechnung nach tatsächlichem Verbrauch.
Meine Preise berechnen →

Für Stromeinspeiser

Mehr Erlös für Ihren Solarstrom
  • Sie bestimmen, welchem Mitglied Sie Strom anbieten und zu welchem Preis.
  • Die gesetzliche EEG-Einspeisevergütung bleibt erhalten.
  • Schon jetzt vorbereitet auf die Direktvermarktungspflicht ab 2027.
Meinen Erlös berechnen →

Für Vereine, Kommunen & Gemeinden

Ein Angebot für Ihre Mitglieder
  • Sie bieten Ihren Mitgliedern oder Bürgern ein fertiges, geprüftes Modell.
  • Kein eigener Aufwand: WSE übernimmt Technik, Vertrag und Abrechnung.
  • Wachsende Gemeinschaft: von Klimagruppen bis Wohneigentümer-Verbänden.
Kooperation anfragen →

Ehrlich gesagt

Für wen sich mitmachstrom eher nicht lohnt

In diesen Fällen bringt Ihnen mitmachstrom wahrscheinlich keinen zusätzlichen Vorteil.

Sie haben eine ältere PV-Anlage mit hoher EEG-Vergütung

Liegt Ihre garantierte Einspeisevergütung bereits über etwa 10,5 ct/kWh, ist das kaum zu übertreffen. Dann bleibt die reguläre EEG-Vergütung für Sie die bessere Wahl.

Sie möchten wirklich keinen Einrichtungsaufwand

Anmeldung und die einmalige Installation des Lesekopfs sind einfach, aber nicht ganz ohne Aufwand. Wer auch das vermeiden möchte, für den ist mitmachstrom nichts.

Sie suchen ausschließlich den billigsten Tarif

mitmachstrom liefert durchgehend Ökostrom aus der Region. Wer nur den niedrigsten Preis und Wechselboni mitnehmen möchte, findet anderswo günstigere Angebote.

Jetzt mitmachen

In vier Schritten Teil der Gemeinschaft werden

1

Preise berechnen

Auf mitmachstrom.de die Preise für Ihr Netzgebiet direkt online abfragen.

2

Anmeldung ausfüllen

Das Anmeldeformular auf mitmachstrom.de ausfüllen und absenden.

3

Lesekopf erhalten

WSE sendet Ihnen einen Lesekopf für Ihren digitalen Stromzähler zu – einfach aufsetzen und per WLAN verbinden.

4

Strom handeln

Ihre Mitgliedschaft beginnt – Sie können nun Strom kaufen bzw. verkaufen.

Im Prinzip einfach

Woraus setzt sich Ihr Strompreis zusammen?

Nur ein Teil Ihres Strompreises kommt überhaupt von der Stromgemeinschaft – der Rest sind Netzentgelte sowie Steuern, Abgaben und Umlagen, die für alle Verbraucher gleich anfallen.

Beschaffung & Vertrieb (mitmachstrom) – 40 %
Steuern, Abgaben & Umlagen – 32 %
Netzentgelte – 28 %
40% Community

Technik & Rechtliches

Einfache Einrichtung, klare Rollen

  • Lesekopf: Ein kleiner Aufsatz (einmalig 89 €) sitzt auf Ihrem digitalen Zähler und sendet die Daten an WSE (WLAN erforderlich).
  • Viertelstundengenau: Ihre Ein- und Verkaufsdaten werden laufend übertragen.
  • Kein iMSys nötig: Ihr vorhandener digitaler Zähler genügt.
  • Vertragspartner: WSE ist Ihr Vertragspartner für Lieferung und Vermarktung.
  • Rolle des Vereins: Der Bund der Energieverbraucher e.V. vermittelt – ist selbst kein Stromlieferant, ohne Haftung.
Digitaler Zähler Lesekopf WLAN WSE Plattform

Zähler + Lesekopf senden Verbrauchs- und Einspeisedaten per WLAN an die WSE-Plattform – automatisch, viertelstundengenau.

Warum das gesetzliche Energy Sharing keine Konkurrenz für mitmachstrom ist

Deutschland regelt gesetzliches Energy Sharing seit Juni 2026 in § 42c EnWG – doch die Bundesnetzagentur verlangt dafür keine eigene Netzbetreiber-Infrastruktur, und echtes Sharing bräuchte flächendeckende Smart Meter, die noch fehlen. mitmachstrom schließt diese Lücke schon heute über das Bilanzkreis-Modell von WSE, ganz ohne Smart Meter.

Sie haben Fragen, wir die Antworten

Häufig gestellte Fragen

Alle, die Solarstrom erzeugen oder beziehen möchten: Mitglieder des Bundes der Energieverbraucher, befreundeter Vereine, Kommunen, Kirchengemeinden und Firmen.

Nein. Gesetzliches Sharing bräuchte ein Smart Meter bei allen – und dessen Rollout dauert. mitmachstrom funktioniert schon heute über das Bilanzkreis-Modell von WSE, mit einem einfachen Lesekopf.

Nein. mitmachstrom läuft über das Bilanzkreis-Modell von WSE – ein einfacher Lesekopf am vorhandenen digitalen Stromzähler genügt.

Sie wechseln zu WSE als Versorger, der den alten Anbieter kündigt – am Hausanschluss ändert sich nichts. Reicht Gemeinschaftsstrom nicht aus, liefert WSE zertifizierten Ökostrom nach.

Schreiben Sie uns kurz an info@energieverbraucher.de – Sie profitieren von der fertigen Plattform, ohne selbst Stromlieferant zu werden.

Ja, auch Wasserkraft- und Windkraftanlagen können unkompliziert in eine Stromcommunity aufgenommen werden – benötigt wird lediglich eine Ansprechperson, die die Anlage verwaltet.

Überzeugt?

Es gibt zwei Wege, Teil der Gemeinschaft zu werden – je nachdem, ob Sie privat mitmachen oder Ihre Organisation einbinden möchten.

Für Privatpersonen

Preise berechnen und in wenigen Minuten Mitglied der Stromgemeinschaft werden.

Jetzt Mitglied werden →

Für Vereine, Kommunen & Gemeinden

Bringen Sie mitmachstrom zu Ihren Mitgliedern oder Bürgern – wir unterstützen Sie beim Aufbau.

Kooperation anfragen →

letzte Änderung: 24.08.2026