Klimawandel

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Kohle selbst erzeugen, statt sie zu verbrennen

Kohle zu verbrennen setzt CO2 frei, Kohle zu erzeugen bindet CO2. Das Weltklima nötigt uns, dass wir uns von der Kohleverbrennung verabschieden und stattdessen CO2 aus der Atmosphäre in Kohle binden. Die Umwandlung von Pflanzenresten zu Pflanzenkohle mittels Pyrolyse ist im eigenen Garten ganz einfach zu bewerkstelligen.
Von Dr. Aribert Peters

(24. Februar 2021) Ohne Kohlenstoffsenken, die auch als Negativemissionen bezeichnet werden, sind Klimaneutralität und damit die Klimaziele von Paris nicht zu erreichen. Um den Klimawandel abzumildern, müssen die bereits von den Menschen emittierten Treibhausgase wieder aus der Atmosphäre entfernt werden. Man spricht von Kohlenstoffsenken, die mittels Negativemissionstechnologien (NET) realisiert werden können. Die mit Abstand wirksamste und zugleich günstigste Negativemission ist die Verminderung der Emissionen, die noch immer Jahr für Jahr durch den Menschen erfolgen – genauso, wie die Energieeinsparung die günstigste Energiequelle ist. Im 1,5-Grad-Sonderbericht des Weltklimarates IPCC beinhalten alle Szenarien, die eine Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 °C darstellen, den Einsatz von wirklichen CO2-Senken.

2712 glühende Holzkohle / Foto: GCapture / stock.adobe.com

Kohlenstoffsenken

Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten von Negativemissionen, darunter Aufforstung, Pyrolyse, Meeresdüngung und die kaum bekannte Pflanzenkohle. Die Kosten und Möglichkeiten der verschiedenen Negativemissionen unterscheiden sich stark voneinander. Neben exotischen Techniken stehen Möglichkeiten, die seit Langem bekannt und erprobt sind. Neben Verfahren mit kritischen oder unbekannten Nebenwirkungen stehen Verfahren mit positiven Nebeneffekten. Die frei zugängliche und aktuelle Studie „Negative emissions: Costs, potentials and side effects“ gibt einen Überblick über Kosten und Potenziale.

Lösung: Biokohle

Die weltweiten Potenziale liegen der Studie zu Folge für viele Techniken zwischen jährlich 0,5 und 5 Gigatonnen CO2. Zum Vergleich: Deutschland darf, entsprechend seinem Weltbevölkerungsanteil, in Zukunft nicht mehr als 4,2 Gigatonnen CO2 emittieren. Die Studie warnt davor, sich durch überzogene Erwartungen an Negativemissionen reichzurechnen und sich in der trügerischen Sicherheit zu wiegen, Negativemissionen könnten Emissionsminderungen ersetzen oder gar überflüssig machen.

2712 Köhler-Erdgrube / Foto: www. ithaka-institut.org

Pflanzenkohle lässt sich einfach, kostenfrei und ohne technische Gerätschaften herstellen: Dieses Beispiel zeigt die Oberfläche eines mit einer Schaufel rund 90 cm tief in die Erde gegrabenen Trichters zur Pflanzenkohleherstellung.

Drei Kohlenstoffsenken erscheinen besonders erfolgversprechend: Aufforstung von Wäldern, Pflanzenkohle und Humusaufbau: Alle drei Techniken haben großes Potenzial, geringe Kosten, geringes Risiko und sind gut erprobt. Und alle drei Techniken haben positive Umweltwirkungen, über die CO2-Bindung hinaus. Deshalb handelt es sich um sogenannte no-regret-Techniken, bei denen man nichts falsch macht.

Kohle-Emissionen-Kohle

Auch die fossile Kohle ist aus Pflanzenresten entstanden. Vor vielen Millionen Jahren wurde pflanzlicher Kohlenstoff unter Luftabschluss gebunden und im Boden als Kohle gespeichert. Wenn wir diese Kohle ausgraben und verbrennen, wird das vor Millionen Jahren der Atmosphäre entzogene CO2 wieder freigesetzt. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt an. Und die Erde erwärmt sich in der Folge.

Um das Klima zu stabilisieren, müssen wir, statt fossile Kohle zu verbrennen, das CO2 aus der Atmosphäre in Pflanzenkohle verwandeln. Die gute Nachricht ist: Die Natur hilft uns dabei! Pflanzen wachsen, indem sie der Atmosphäre CO2 entziehen. Werden diese Pflanzen unter Luftabschluss zersetzt, dann entsteht Pflanzenkohle. Pflanzenkohle ist umso dauerhafter, je höher der Druck und die Temperaturen sind, unter denen sie entsteht. Wenn wir Pflanzenmaterial in Pflanzenkohle umwandeln, entziehen wir es dem Zugriff der Mikroorganismen, die auf dem Komposthaufen oder im Waldboden durch Zersetzungsprozesse wieder CO2 oder Methan erzeugen. Zwei Drittel der durch Fotosynthese akkumulierten Energie wird in der entstehenden Pflanzenkohle gespeichert. Sie ist sehr porös und hat dadurch eine gewaltige Oberfläche, in der sich Nährstoffe und Mineralien einlagern können. Wird diese Pflanzenkohle zur Düngung in landwirtschaftliche Böden eingearbeitet, bleibt ein Anteil von über 80 Prozent des Kohlenstoffes für mehr als 1000 Jahre stabil gebunden. Diese Düngung nennt sich „Terra Preta“.

Bewährte Technik

Die Nutzung von Pflanzenresten ist der Menschheit seit mindestens fünf Jahrtausenden bekannt: Schon Ötzi hatte in Pflanzenharz getränkte Pfeile bei sich. Kohlemeiler brannten im Mittelalter in den Wäldern. Die Umwandlung verbraucht noch nicht einmal Energie, sondern liefert die benötigte Prozessenergie sogar selbst. Pflanzenkohle lässt sich auf zwei Wegen herstellen: Durch Pyrolyse oder durch hydrothermale Karbonisierung. Eine Pyrolyse bei Temperaturen ab 400 Grad Celsius ergibt sehr stabile Kohlen. Der Vorteil der Pyrolyse ist, dass sie technisch sehr einfach ist und fast ohne Hilfsmittel auskommt. Der Nachteil ist, dass sie nur funktioniert, wenn das Pflanzenmaterial sehr trocken ist. Wenn der Wasseranteil zu hoch ist, ist sehr viel Energie zur Trocknung erforderlich und die benötigten Temperaturen können nicht erreicht werden. In dem Fall bietet sich das zweite Verfahren an: Die Hydrothermale Karbonisierung (HTC). Dabei arbeitet man unter Zugabe von Wasser unter Drücken von rund 20 bar und Temperaturen von 180 °C.

2712 Köhlerofen KonTiki-Trichter / Foto: www.soehlmetall-shop.de

Kon-Tiki-Trichter aus Edelstahl mit 45 Liter Brennraumvolumen, Grillrost und komfortabel bedienbarem Ablasshahn für das Ablöschwasser sind ab rund 780 Euro in Deutschland erhältlich.

Jedermann-Anlagen

Das Schöne an der Pflanzenkohle: Sie lässt sich auch ohne jede große Investition und allein mit Baumarktmaterialien herstellen. Die wohl ursprünglichste und kostengünstigste „Anlage“ zur Herstellung von Pflanzenkohle ist die Bodengrube – auch „Erd-Kon-Tiki“ genannt. Diese lässt sich in einer Stunde nur mit einer Schaufel und natürlichen Materialien bauen. Wer lieber auf eine fertige Technologie zurückgreifen möchte, kann ab rund 300 Euro eine manuelle Kleinanlage wie die „Pyro – Bene“ Tonne mit 12 Liter Brennraum aus Edelstahl oder etwa viermal so große Kon-Tikis ab etwa 700 Euro erwerben. In einem Kessel wird Biomasse unter Luftausschluss verkohlt und zum richtigen Zeitpunkt abgelöscht – so erhält man hochwertige Pflanzenkohle. Das sauber abbrennende Gas kann gleichzeitig zum Erhitzen von Wasser, Kochen oder Grillen verwendet werden. Der Stahl-Kon-Tiki wurde 2014 von Hans-Peter Schmidt und Paul Taylor entwickelt. Seither hat das Ithaka Institut die Bauanleitung frei zur Verfügung gestellt. Der kostengünstige und robuste Kon-Tiki kann dank seines geringen Gewichts nahezu überall aufgestellt werden. In einem mittelgroßen Modell kann in rund drei Stunden ein knapper Kubikmeter Pflanzenkohle hergestellt werden.

2712 Pyrolyseofen Köhlerofen / Foto: www.soehlmetall-shop.de

Kleine Pyrolyseöfen mit Volumina von 5 bis 15 Liter sind häufig als Holzvergaserofen mit einer Kochplatte gestaltet. Hochwertige Varianten aus Edelstahl sind ab 230 Euro erhältlich.

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Wir verantworten unsere Zukunft

Die negativen Nachrichten aus der Klimawissenschaft und die trostlose Verschleppung der notwendigen Klimawende durch die Politik führen zu fatalem Pessimismus und lähmen unser Handeln. Das neue Buch „The Future We Choose: Surviving the Climate Crisis“ von Christiana Figueres und Tom Rivett-Carnac ermuntert zum Optimismus.
Von Aribert Peters

(6. August 2020) Was das Buch besonders interessant macht, ist der Blickwinkel der beiden Autoren. Sie betrachten nicht nur den fortschreitenden Klimawandel und die Untätigkeit der politischen Entscheider weltweit, sondern ergründen die Ursachen. Christiana Figueres hat als UN-Verhandlungsleiterin das Pariser Klimaabkommen durchgesetzt und kennt damit die Wurzeln der bestehenden Probleme. Tom Rivett-Carnac ist als Umweltmanager ebenfalls ein ausgewiesener Experte und ermuntert als früherer Zen-Mönch zum Optimismus. Ihr gemeinsames Werk ist bisher nur im englischen Originaltext verfügbar. Wir haben nachfolgend für Sie die wichtigsten Darstellungen und Argumente aus dem Buch zusammengestellt und übersetzt. Die englische Originalausgabe ist im deutschen Buchhandel bestellbar.

2712 Cover Buch The Future We Choose: Surviving the Climate Crisis  The Future We Choose: Surviving the Climate Crisis 

  Christiana Figueres und Tom Rivett-Carnac

  Englische Originalfassung 25. Februar 2020

  240 Seiten | Knopf Verlag | ISBN: 9780525658351 | etwa 12 Euro

 

Wo wir stehen

Am Anfang des Buches steht eine nüchterne Analyse der Handlungsnotwendigkeiten: Bis 2050, besser noch bis 2040, müssen wir den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre beenden. Bis 2030 müssen wir die Emissionen halbiert haben. Das ist das absolute Minimum für eine 50-prozentige Chance, die Menschheit vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Der Klimawandel geht nicht auf einer geraden Linie: Ein bisschen mehr Emissionen bringen nicht nur ein bisschen Verschlechterung. Viele Teile des Klimasystems sind am Kippen, wie das arktische Sommereis, das Grönlandeis, die Permafrostböden oder Amazonaswälder. Wenn diese Systeme kippen, führt das zu irreparablen Schäden weltweit. Ein unkontrollierbarer Domino-Effekt der Verwüstung. Dieser Geist kann, einmal freigelassen, nicht wieder in die Flasche zurückgezwungen werden. Die Meilensteine 2030 und 2050 basieren auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Bald wird es zu spät sein.

Wohin wir gehen

Die bevorstehende Verwüstung ist immer wahrscheinlicher geworden, aber keine unumstößliche Tatsache. Die ganze Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben, wir halten den Stift noch in der Hand. Tatsächlich halten wir ihn fester als je zuvor. Die Welt, die wir jetzt gerade erschaffen, führt zu einer Erwärmung um 3 Grad Celsius, wenn die Regierungen, Unternehmen und die Menschen keine höheren Anstrengungen unternehmen. Wenn nicht einmal die Zusagen aus dem Pariser Abkommen aus dem Jahr 2015 eingehalten werden, dann ist sogar eine Erwärmung um 4 bis 5 Grad zu erwarten. Dieses Bild ist dunkel. Selbst wenn die schlimmsten Dinge erst nach 2050 passieren, wird die Misere bis dahin groß sein und wir werden in einer Welt leben, die sich beständig verschlechtert ohne eine Erholungsmöglichkeit. Wir haben unser Aussterben eingeleitet.

2712 Globus-Kugel auf Weltatlas / Foto: Mtys / stock.adobe.com

Unbeugsamer Optimismus

Im Zentrum des Buches steht die Kraft des Optimismus. Wenn wir vor einer komplexen Aufgabe stehen, mag es seltsam scheinen, zuerst ins eigene Innere zu schauen. Aber es ist entscheidend. Wandel ist eine zutiefst persönliche Angelegenheit. Unsere sozialen und wirtschaftlichen Strukturen ergeben sich aus unserem Denken. Ein heller Geist bringt dich voran, ohne ihn gibt es keinen Fortschritt. Buddha verstand auch, dass wir unseren Einstellungen nicht ausgeliefert sind, sondern sie selbst hervorbringen. Für die meisten von uns bedeutet das, dass wir uns selbst umprogrammieren müssen.

Hilflosigkeit allerorten

Hinsichtlich des Klimaschutzes haben sich die meisten von uns mit einer Situation der Machtlosigkeit und Hilflosigkeit abgefunden. Wir sehen, welchen Weg die Welt nimmt und wir heben die Hände über den Kopf: Es ist schrecklich und noch dazu komplex, groß und überwältigend. Wir können nichts tun, um es zu stoppen. Diese Reaktion ist nicht nur unwahr, sie ist auch verantwortungslos.

Optimismus lässt sich lernen

Wenn Sie denken, es ist zu spät, erinnern Sie sich, dass jeder kleine Bruchteil geringerer Erderwärmung einen großen Unterschied ausmacht und jede Emissionsminderung die künftigen Belastungen mindert. Wenn Sie das alles zu deprimierend finden und sich lieber auf Dinge konzentrieren, die Sie direkt beeinflussen können, erinnern Sie sich daran, dass wenn Sie sich dieser Generationsaufgabe stellen, sich Ihr Leben mit Sinn, Bedeutung und Verbindung füllt.

Wenn Ihr Kopf sagt, es sei unmöglich, die Abhängigkeit von Fossilenergien zu verringern, erinnern Sie sich daran, dass sich Großbritannien zu 50 Prozent aus sauberer Energie versorgt und Costa Rica inzwischen zu 100 Prozent sauber ist.

Wenn Ihr Kopf sagt, das politische System sei unheilbar krank, so dass man ohnehin nichts machen kann, erinnern Sie sich daran, dass das politische System auf die Ansichten von Menschen reagiert. Es gab in der Geschichte immer Menschen, die in aussichtslosen Lagen politische Änderungen herbeigeführt haben.

Wenn Ihr Kopf sagt, als Einzelner könne man doch nichts ausrichten und das eigene Verhalten spiele daher keine Rolle, erinnern Sie sich daran, dass selbst kleine Wirkungen große Änderungen herbeiführen können. Und viele kleine Aktionen können zu einer neuen Welt führen. Immer, wenn Sie sich als verantwortungsvoller Hüter dieser schönen Erde fühlen, tragen Sie zu dieser großen Änderung bei.

Positive Signale wahrnehmen

Ohne die vielen schlechten Neuigkeiten der Klimawissenschaft und der Medien zu ignorieren, können Sie sich auf die Wahrnehmung positiver Signale konzentrieren. Die Preise für Erneuerbare fallen ständig, immer mehr Länder wollen bis 2050 oder noch früher emissionsfrei sein, viele Städte verbieten Verbrennungsautos und immer mehr Geld wird in öffentliche Verkehrsmittel sowie Erneuerbare investiert. Alles das geschieht noch nicht im notwendigen Umfang. Aber es passiert.

Optimismus besteht darin, dies bewusst wahrzunehmen und damit die erwünschte Zukunft aktiv herbeizuführen.

Das Paris-Abkommen

Die Kraft des Optimismus wird in der Schilderung des Paris-Abkommens deutlich, das die Buchautorin Christiana Figueres zum Erfolg führte. Als Figueres von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Verantwortung für die internationalen Klimaverhandlungen übertragen bekam, glaubte keiner der UN-Verantwortlichen, dass ein weltweites Klimaabkommen möglich sei. Jeder dachte, das sei zu kompliziert, zu teuer und außerdem sowieso zu spät. Eine der schwersten Aufgaben bestand darin, diese negativen Meinungen zu ändern. Der erste Schritt war die eigene Haltung.

Als neugebackene Stimme des gesamten internationalen Prozesses gab sie ihre erste Pressekonferenz im fensterlosen Saal des Maritim Hotels in Bonn. Sie wurde gefragt: „Ist ein weltweites Klimaabkommen möglich?“ Sie antwortet spontan: „Nicht im Leben“, und drückte damit die Überzeugung aller Anwesenden aus. Sie erkannte diese negative Haltung als das Problem, das es zu überwinden galt. „Unmöglich“ ist kein Fakt, sondern nur eine Haltung. Sie wusste nun, dass es ihre Aufgabe war, jedermann einen Beitrag zu einer gemeinsamen Lösung zu ermöglichen. Wie das möglich sein sollte, war unklar. Aber es gab keine Alternative.

Der entscheidende Erfolgsfaktor war die ansteckende Geisteshaltung des Optimismus. Optimismus bedeutet Mut, Hoffnung, Vertrauen, Solidarität und der tiefe Glauben, dass wir Menschen einander helfen können, das Schicksal der Menschheit zu verbessern.

Es war ein unglaublicher Moment, als im Dezember 2015 das Paris-Abkommen beschlossen wurde: 5.000 Menschen sprangen auf von ihren Sitzen, klatschten, weinten, schrien, hin- und hergerissen zwischen Euphorie und Zweifel, ob das wirklich wahr sei. So viele Menschen hatten jahrelang auf diesen Moment hingearbeitet, und jetzt war es Wirklichkeit geworden.

www.globaloptimism.com

Was Sie jetzt tun können.

Die Autoren geben in ihrem Buch abschließend konkrete Anregungen: „Das ist eine Handlungsanleitung für die wachsende Bewegung von unbeugsamen Klimaaktivisten.“

Genau jetzt

  1. Einen tiefen Atemzug nehmen und sich dafür entscheiden, das gemeinsam zu tun und dabei deinen Part übernehmen. Du wirst ein hoffnungsvoller Visionär der Menschlichkeit sein in diesen dunklen Tagen. Von diesem Moment an endet die Verzweiflung.
  2. Reduziere die durch dich verursachte Klimabelastung bis zum Jahr 2030 um die Hälfte des heutigen Wertes. Versuche 60 Prozent zu erreichen. Es wird dich nicht aufhalten, dass du noch nicht weißt, wie du das anstellen sollst. Wir lernen alle.

Heute oder Morgen

  1. Ernähre dich mindestens einen Tag in der Woche fleischfrei. Und entscheide dich, wie schnell du weitere Tage hinzufügen willst.
  2. Erzähle anderen von deinem Engagement – Personen oder sozialen Medien. Sei nicht schüchtern. Ermutige andere, dir zu folgen. Dein Beispiel wird sie motivieren.

Diesen Monat

  1. Finde jemand in deinem Umfeld, der politische Aktionen gegen den Klimawandel unternimmt. Mach dabei mit. Demonstriere und marschiere. Erlebe die Inspiration durch eine engagierte Gruppe, die die Welt ändern will.
  2. Pflanze Bäume. So viele wie du kannst. Suche eine örtliche Gruppe, die Bäume pflanzt.
  3. Unterhalte dich mit jemandem, der nicht aktiv im Kampfe gegen den Klimawandel engagiert ist und versuche seine Sichtweise zu verstehen.
  4. Entscheide über dein Engagement. Was genau willst du dieses Jahr noch tun? Wie willst du die beabsichtigten Änderungen in Angriff nehmen?
  5. Beginne mit Achtsamkeitsübungen oder Atemübungen. Mache das jeden Tag für ein paar Minuten. Bringe Licht zwischen dich, die Welt und deine Reaktionen.
  6. Prüfe dein Verbrauchsverhalten. Was hast du gekauft und wie viel Freude hat es dir gebracht. Hinterfrage deine Kaufimpulse und spüre, wie befreiend es ist, weniger zu kaufen.
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