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Weltklimarat: Sofortiges Handeln notwendig

Weltklimarat: Sofortiges Handeln notwendig

Der am 9. August 2021 veröffentlichte Sechste Sachstandsbericht des Weltklimarates „IPCC“ ist ein lauter Alarmruf und mahnt zur Eile: Das Klima ändert sich schneller als erwartet und es bleiben nicht mehr Jahrzehnte, sondern nur noch wenige Jahre, um einen unheilvollen weltweiten Temperaturanstieg zu begrenzen.
Von Aribert Peters

(17. November 2021) Hitzewellen, Starkregen, Dürren, Fluten und Brände: Die Nachrichten führen uns inzwischen ständig vor Augen, was Klimawissenschaftler seit Jahren prognostizieren. Veränderungen im Klima sind schon jetzt in allen Regionen der Erde zu beobachten.

2712 Zwei Menschen am Eismeer / Foto: Volodymyr Shevchuk / stock.adobe.com

Strukturierte Erkenntnis

Die Sachstandsberichte des Weltklimarates (IPCC) fassen regelmäßig den jeweils aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand über die globale Erwärmung und den dadurch verursachten Klimawandel zusammen. Die Sachstandsberichte erscheinen stets in vier Teilen. Der erste Teil beschreibt die „naturwissenschaftlichen Grundlagen“. Der zweite Teil „Folgen des Klimawandels, Verwundbarkeit und Anpassung“ mit Erkenntnissen zu den Auswirkungen des Klimawandels. Der dritte Teil beschreibt die mögliche „Minderung des Klimawandelns“ einschließlich Wegen zur Minderung der Treibhausgasemissionen. Der vierte Teil, der Synthesebericht, fasst die Kernbotschaften zusammen. Der Fünfte Sachstandsbericht (AR5) erschien im Jahr 2013. Im August 2021 wurde der erste Teil des sechsten Sachstandsberichtes (AR6) veröffentlicht. Der zweite Teil soll im kommenden Februar und der dritte Teil im kommenden März erscheinen. Ein unfertiger Entwurf des dritten Teils ist jedoch schon jetzt bekanntgeworden. Allein der erste Teil des sechsten Berichts besteht aus 3.949 eng bedruckten Seiten und ist nicht leicht zu lesen. Es gibt ein 150 Seiten umfassendes sogenanntes „Technical Summary“ (TS) und eine 41 Seiten kurze Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary for Policymakers, kurz SPM), dessen Hauptaussagen auch in deutscher Übersetzung vorliegen (SPMD). Hilfreich sind auch die Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ). Der Bericht ist sachlich und nüchtern formuliert. Wir geben jeweils die Fundstelle hier an, damit sie selbst im Bericht nachlesen können.

Globale CO2-Konzentration, Temperatur- und Meeresspiegelentwicklung der vergangenen 50 Millionen Jahre
Vor 50 Mio. Jahren Vor 125.000 Jahren 1850 2020
CO2-Konzentration in ppm 1.500 270 280 415
Temperatur relativ zu ca. 1850 +15 °C +1 °C +1,2 °C
Meeresspiegel relativ zu ca. 1850 +72 Meter +8 Meter +0,3 Meter

Daten: IPCC AR6, TS-102
Bereits vor 50 Millionen Jahren gab es extrem hohe CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre. Damals war es weltweit 13,8 Grad wärmer und der Meeresspiegel lag 72 Meter höher.

Gegenüber dem Sonderbericht über 1,5 Grad globale Erwärmung aus dem Jahr 2018 erwartet der aktuelle Bericht, dass die 1,5- Grad-Grenze bereits zehn Jahre früher überschritten wird, also schon in der ersten Hälfte der 2030er Jahre. „Es ist eindeutig, dass der Einfluss des Menschen die Atmosphäre, den Ozean und die Landflächen erwärmt hat. Der vom Menschen verursachte Klimawandel wirkt sich bereits auf viele Wetter- und Klimaextreme in allen Regionen der Welt aus. Seit dem Fünften Sachstandsbericht (AR5) gibt es stärkere Belege für beobachtete Veränderungen von Extremen wie Hitzewellen, Starkniederschlägen, Dürren und tropischen Wirbelstürmen sowie insbesondere für deren Zuordnung zum Einfluss des Menschen“ (SPMD A1). „Viele Veränderungen aufgrund vergangener und künftiger Treibhausgasemissionen sind über Jahrhunderte bis Jahrtausende unumkehrbar, insbesondere Veränderungen des Ozeans, von Eisschilden und des globalen Meeresspiegels“ (SPMD B5).

Emissionen = Erwärmung

Das weltweite Klimageschehen zeigt trotz seiner unglaublichen Komplexität einen einfachen Zusammenhang: Je mehr zusätzliches Treibhausgas, also hauptsächlich CO2, in die Atmosphäre gelangt, umso wärmer wird es auf der Erde. Es gibt eine nahezu lineare Beziehung zwischen den gesamten bisherigen anthropogenen CO2-Emissionen und den von ihnen ausgelösten Temperaturerhöhungen. Je 1.000 Gigatonnen (Gt) CO2 erhöht sich die Temperatur der Erdoberfläche um 0,45 Grad. Der Bericht spricht in diesem Zusammenhang vom „transient climate response to cumulative carbon emissions“ (TCRE), was auf Deutsch übersetzt bedeutet, dass wir eine Reaktion des Klimas auf die gesamten bisherigen CO2-Emissionen erleben. Die Beendigung der Klimagasemissionen würde auch den weiteren Temperaturanstieg stoppen.

Emissionsbudget

Die wichtigste Zahl des Berichts ist das noch verbleibende CO2-Budget. Das ist die Menge an CO2 die noch emittiert werden darf, ohne
dass die Erwärmung einen bestimmten Wert überschreitet. Hineingerechnet in das Budget werden Schätzungen der künftigen Emissionen anderer Treibhausgase. Zwar sind auch heute schon die Folgen des Klimawandels aus keiner Nachrichtensendung mehr wegzudenken. Aber jede weitere Erderwärmung würde noch dramatischere Entwicklungen nach sich ziehen, als wir sie bereits heute erleben. Im Pariser Klimaabkommen hat sich die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet, die globale Erwärmung auf maximal 2 Grad und, wenn möglich, auf 1,5 Grad zu beschränken.

Der IPCC-Bericht beziffert das Budget und versieht es mit einer Wahrscheinlichkeit, einem Grad der Gewissheit. Denn alle Projektionen sind mit Unsicherheiten behaftet. Wenn die künftigen CO2-Emissionen unter einer Menge von 400 Gt (Gigatonnen) liegen, dann, so der aktuelle Sachstandbericht, liegt die künftige globale Erwärmung mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent unter 1,5 Grad. Wenn man sogar unter 300 Gt bleibt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit auf 83 Prozent, dass wir unter 1,5 Grad Erwärmung bleiben. Für eine Temperaturerhöhung von 1,7 Grad liegen die Budgets bei 550 beziehungsweise 700 Gt. Für eine 2-Grad-Erwärmung bei 900 beziehungsweise 1150 Gt. Wenn andere Treibhausgase stärker oder weniger stark reduziert werden, können diese Werte um 220 Gt höher oder geringer ausfallen (SPM-36). Das Erstaunliche an diesen Zahlen ist, dass sich genau dieselben Zahlen bereits in den vorigen Berichten des IPCC finden.

2712 Grafik Bisher erfolgte CO2-Emissionen und verbleibendes CO2-Budget / Grafik: IPCC AR6, FAQ 5.4

Zum Vergleich: Die menschverursachten CO2-Emissionen liegen bei jährlich 40 Gt. Das CO2-Budget für Deutschland liegt laut dem Sachverständigenrat für Umweltfragen bei 6,7 Gt ab 2020 für eine Einhaltung von 1,75 Grad Erwärmung mit einer Wahrscheinlichkeit von 67 Prozent. Deutschland emittiert derzeit jährlich 0,7 Gt CO2, im Jahr 1990 waren es noch 1,2 Gt. Diese Budgets haben bereits Eingang in Berechnungen des Sachverständigenrats für Klimafragen gefunden. Deren Einschätzung wurde wiederum vom Bundesverfassungsgericht mit weitreichenden rechtlichen Konsequenzen aufgegriffen („Grundrecht auf Klimaschutz“).

Methanbeitrag

Neben dem Klimagas CO2 tragen auch andere Treibhausgase zum effektiven Strahlungsantrieb, also zur Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche, bei. Im Zeitraum von 1960 bis 2019 trug CO2 zur Erwärmung 63 Prozent bei, Methan 11 Prozent, Stickoxid (NO2) 6 Prozent und Halogenkohlenwasserstoffe zusammen 17 Prozent (AR6 WG1 5.2.4). Der Beitrag von CO2 zur Erderwärmung ist seit dem Jahr 1960 viel rascher gestiegen als der Beitrag von Methan. Gleichwohl besteht auch beim Klimagas Methan ein erhebliches Reduktionspotenzial.

Verselbständigt sich der Klimawandel?

Der durch die Erderwärmung verursachte Klimawandel führt seinerseits zu zusätzlichen Treibhausgasemissionen. Ist deren Anstieg überhaupt noch zu stoppen? Die Forschung sagt: Bis zum Jahr 2100 wird der Anstieg des CO2 und die mit der Prognose verbundene Unsicherheit durch menschenverursachte Emissionen dominiert und nicht durch das Überschreiten von Kipppunkten (TS-71, AR6 WG1 5.4.9). Jedoch sind auch CO2-Rückkopplungen wichtig und in Szenarien mit künftig hohen Emissionen auch mit höheren Unsicherheiten behaftet. Die globale Erwärmung lässt die Permafrostböden auftauen. Dadurch wird klimawirksames Methan freigesetzt, was die Erwärmung beschleunigt. Über die Menge des freiwerdenden Methans besteht in der Wissenschaft keine Einigkeit: Die Schätzungen liegen zwischen 14 und 145 Gt CO2-Äquivalent je Grad globaler Temperaturerhöhung. Jedoch wird nicht damit gerechnet, dass durch tauende Permafrostböden eine sich selbst verstärkender dramatische Erwärmung ausgelöst wird (AR6 5.4.9.1.2)

2712  Wasserträgerinnen  / Foto Riccardo Niels Mayer / stock.adobe.com

Klimawandel rückgängig machen?

Wie schnell würde das Klima auf Verminderung der anthropogenen CO2-Emissionen reagieren? Emissionsminderungen würden den Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre innerhalb etwa einer Dekade verlangsamen. Aber erst ein Stopp der Emissionen würde die CO2-Konzentration und damit den Temperaturanstieg vermindern (AR6 4-103, AR6 4-194, SPM-28).

Erst wenn mehr CO2 aus der Atmosphäre entnommen als emittiert wird, sinkt die CO2-Konzentration und einige Klimafolgen können rückgängig gemacht werden. Ein solcher Prozess wird unterschiedlich lange dauern. Bei der global gemittelten Lufttemperatur an der Erdoberfläche ist von Jahren auszugehen, beim Permafrost von Jahrzehnten und bei der thermischen Ausdehnung der Meere sogar von Jahrhunderten bis hin zu Jahrtausenden (AR6 FAQ 5.3).

Meere und Wälder als Klimapuffer

In den zurückliegenden Jahrzehnten wurde ungefähr die Hälfte der menschenverursachten CO2-Emissionen durch Wälder, Vegetation, Böden und Meere geschluckt (AR6 5-84). Die natürliche Kapazität für diese Absorption nimmt ab. Die Meere haben darüber hinaus seit 1971 ungefähr 90 Prozent der zusätzlichen Strahlungsenergie der Sonne aufgenommen und sich schneller erwärmt als je zuvor. Diese Erwärmung und damit der Meeresspiegelanstieg wird fortdauern bis mindestens zum Jahr 2300, selbst in Szenarien mit geringen künftigen CO2-Emissionen (TS 2.4).

Schwere von Überflutungen

Besser als früher lässt sich inzwischen abschätzen, in welchem Ausmaß extreme Wetterereignisse durch den Klimawandel verursacht werden. Einige der unlängst beobachteten extremen Hitzeereignisse wären ohne den menschlichen Einfluss auf das Klima extrem unwahrscheinlich gewesen. Ein wärmeres Klima erhöht die Menge und Intensität von Niederschlägen. Deshalb erwartet man künftig heftigere Überschwemmungen infolge der Erderwärmung (AR6 8-119). Der IPCC Bericht unterstreicht, dass die Häufigkeit von Extremwetter durch die Erwärmung deutlich zunehmen wird (TS-74). Bei einer globalen Erwärmung um 1,5 Grad steigt die Häufigkeit extremer Regenfälle um 17 Prozent, bei einer Erwärmung um 2 Grad steigt das Auftreten um 36 Prozent. Extreme Hitzeperioden, die früher alle 50 Jahre auftraten, werden bei einer 1,5 Grad Erwärmung 9-mal häufiger und bei einer 2-Grad-Erwärmung 14-mal häufiger auftreten (SPM 6).

Regionale Differenzierung

Der globale Temperaturanstieg erfolgt nicht gleichmäßig, sondern auf der Landoberfläche stärker als über den Ozeanen, die trotz des geringeren Temperaturanstiegs 90 Prozent der zusätzlichen Erderwärmung schlucken. In den polnahen Regionen fällt die Temperaturerhöhung am höchsten aus. Zum sechsten IPCC-Bericht gehört erstmals ein Atlas, mit dem die Klimafolgen für einzelne Regionen der Erde abgeschätzt werden können. Für Deutschland bestätigt der Deutsche Wetterdienst, dass die mittleren Temperaturen hierzulande bereits jetzt um zwei Grad seit dem späten 19. Jahrhundert gestiegen sind. Die Erwärmungsgeschwindigkeit je Jahrzehnt hat sich seit 1971 gegenüber der Zeit davor verdreifacht.

Leak des dritten Teils

Eine Vorabfassung vom dritten Teil des sechsten IPCC-Berichtes ist durch die Gruppe „Scientist Rebellion“ an die Öffentlichkeit gelangt. Er beschäftigt sich mit Emissionsminderungen. Diese Texte sind keine vom IPCC autorisierten Texte, die als solche zitierbar sind, sondern vorläufige Arbeitsfassungen. Dennoch – möglicherweise auch gerade deswegen – sind sie aufschlussreich.

Das dritte Kapitel zeigt, wie eine klimafreundliche Gesellschaft aussehen kann und welcher Weg dorthin führt. Klimapolitisches Handeln ist weltweit und auf allen Ebenen der Gesellschaft notwendig. Um die globale Temperaturerhöhung auf unter 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, müssen laut der Vorabfassung des dritten Teils vom sechsten IPCC-Bericht die CO2-Emissionen noch vor 2025 ihren Höhepunkt erreichen und im dritten Viertel des Jahrhunderts auf Netto-Null fallen. Das bedeutet eine Treibhausgasemissionsminderung zwischen 4 und 40 Prozent bis zum Jahr 2030 und zwischen 55 und 74 Prozent bis zum Jahr 2050. In den meisten untersuchten Szenarien stabilisiert sich die Globaltemperatur auf dem Niveau des Zeitpunkts, zu dem die globalen Treibhausgasemissionen auf Null zurückgehen. Das wird bestätigt durch die oben abgedruckte Grafik aus dem schon offiziell veröffentlichten ersten Berichtsteil. Das bedeutet, dass die globalen Temperaturen weiter ansteigen werden, bis die CO2-Emissionen ganz aufhören.

2712 Grafik Anstieg der Erderwärmung in verschiedenen Szenarien / Grafik: IPCC AR6, TS-106

Globale Unterschiede

Es gibt erhebliche Unterschiede bei den Treibhausgasemissionen zwischen armen und reichen Ländern. Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung emittieren zehnmal mehr Treibhausgase als die ärmsten zehn Prozent.

Die für das Jahr 2030 absehbaren globalen Treibhausgasemissionen liegen weit über den von den Nationen gegenwärtig abgegebenen Minderungsversprechen. Die nationalen Minderungszusagen sind darüber hinaus nicht vereinbar mit längerfristigen Emissionspfaden, die eine globale Temperaturerhöhung mit hoher Wahrscheinlichkeit auf unter 2 Grad begrenzen könnten. Für Deutschland hatte der Sachverständigenrat für Umweltfragen diese „Ambitionslücke“ und die „Realisierungslücke“ bereits festgestellt (siehe „Klimaneutral bis 2035: Illusion oder Möglichkeit?“).

Maßnahmen

Die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf unter zwei Grad erfordert schnelle tiefgreifende strukturelle Änderungen aller Sektoren überall auf der Welt (WG3, SPM C1). Ohne eine neue Klimapolitik wird die Erdtemperatur bis zum Jahr 2100 auf 3,3 bis 5,4 Grad ansteigen.
Der Bericht zeigt Möglichkeiten der Emissionsminderung auf:

  • Reduzierung der Endverbrauchernachfrage und neue Wege der Nachfragedeckung können die Emissionen um 50 bis 80 Prozent bis zum Jahr 2050 vermindern.
  • Vermindert man den Güterverbrauch, dann könnte der Endenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 um 40 Prozent geringer als im Jahr 2018 ausfallen – bei gleicher oder sogar höherer Lebensqualität.
  • In verbrauchsarmen Szenarios sinkt der Endenergieverbrauch bis zum Jahr 2050 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2018 bei gleicher oder sogar höherer Lebensqualität.
  • Menschen können oft in verschiedenen Rollen zur Minderung der Treibhausgasemissionen beitragen: als Verbraucher, als Bürger, als Investoren, Mieter oder Vermieter und als Mitarbeiter in Unternehmen und Institutionen.
  • Änderungen der Siedlungsstruktur bieten ein hohes Potenzial an Emissionsminderungen.
Fazit

Wovor Wissenschaftler seit 40 Jahren gewarnt haben, ist nun feststellbare Wirklichkeit. Die Politik hat diese Warnungen ignoriert und in beklemmendem Ausmaß versagt. Bekommen wir beim Klimaschutz noch die Kurve? Der IPCC-Bericht zeigt: Es ist nicht zu spät dafür. Je länger wir weiterhin untätig sind, umso dramatischer werden die künftigen Folgen sein. Der Bericht – wie auch die jüngsten Ereignisse im Ahrtal – zeigen, wie machtlos wir gegen die Klimafolgen sind, die wir verursacht haben und weiterhin verursachen.