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Archiv: Meldungen im 3. Quartal aus 2015

Hier finden Sie ältere News zum Thema Heizöl

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Zu den aktuellen Meldungen

Heizöl-Tank: Betreiber allein verantwortlich

Pflichten können jedoch an Fachbetrieb abgegeben werden

Heizöl-Tank: Betreiber allein verantwortlich

(29. September 2015) Die Verantwortung für Dichtigkeit und uneingeschränkte Funktionsfähigkeit eines Heizöl-Tanks liegt zunächst ausschließlich beim Betreiber. Darauf weist der Bundesverband Behälterschutz aus Freiburg hin. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, die daraus resultierenden Pflichten an einen speziell nach Wasserrecht zertifizierten Fachbetrieb abzugeben. Solcherart zertifizierte Betriebe verfügen über die erforderlichen Sachkenntnisse und die geeigneten Geräte für die Wartung, Reinigung, Instandsetzung und Instandhaltung der Anlagen.

125 alter Heizöltank / Foto: Urbansky

Heizöltanks wie dieser bedürfen einer dringenden Revision durch einen Fachbetrieb. Denn für Schäden ist der Betreiber verantwortlich. Foto: Urbansky / EnWiPo

Ob ein Fachbetrieb die entsprechenden Kompetenzen und Berechtigungen hat, kann anhand des RAL-Gütezeichens Tankschutz und Tanktechnik überprüft werden. Anbieter mit diesem Prädikat werden regelmäßig von unabhängigen Sachverständigen auf ihre Zuverlässigkeit überprüft und finden sich auf der Website des Verbandes.

Heizölabsatz geht weiter zurück

Hohe Füllstünde durch bisher niedrige Preise

Heizölabsatz geht weiter zurück

(28. September 2015) Der Heizölabsatz geht trotz günstiger Preise in Deutschland weiter zurück. Nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wurden von Januar bis Juli diesen Jahres auf 8,96 Millionen Tonnen Heizöl verkauft, das sind 3,7 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Juli wurden damit nur wenig mehr als 1 Millionen Tonnen Heizöl abgesetzt.

125 Rapsfeld Foto Total GmbH

Foto: Total GmbH

Die schrumpfenden Verkaufsmengen liegen vor allem an den hohen Füllständen, da aufgrund des weiterhin günstigen Preisniveaus viele Verbraucher ihre Tanks bereits gefüllt haben. Die weiterhin niedrigen Preise können daran nichts ändern, und das, obwohl Rohöl und Heizöl im gleichen Zeitraum um über 34 % nachgaben (wir berichteten).

Heiz-Check für alte Öl- und Gaskessel ab 1. Oktober

Nur bei kalten Temperaturen möglich – Bund fördert mit 1,5 Mio. Euro

Heiz-Check für alte Öl- und Gaskessel ab 1. Oktober

(25. September 2015) Am 1. Oktober 2015 startet bundesweit die Aktion Heiz-Check. Verbraucher erhalten von Energieberatern der Verbraucherzentralen zuhause praktische Tipps zur Optimierung ihrer Heizung und können so Geld sparen. Gefördert wird die Aktion vom Bundeswirtschaftsministerium mit 1,5 Millionen Euro.

125 Aktion Heiz-Check des vzbv

Aktion Heiz-Check der Energieberatung der Verbraucherzentrale

Viele Heizungsanlagen arbeiten ineffizient und verursachen dadurch unnötig hohe Heizkosten. Für die meisten Laien ist es kaum möglich, Einsparpotenziale zu erkennen. Im Fokus des Heiz-Checks steht die Effizienz des Heizsystems in der Praxis: Sind die einzelnen Komponenten sinnvoll gewählt und richtig dimensioniert? Arbeiten sie reibungslos zusammen? Passt das System zu den Menschen, die es nutzen?

Diesen Fragen geht der Energieberater nach, wenn er beim Verbraucher zuhause die Anlage analysiert. Der Auftraggeber erhält auf dieser Basis Empfehlungen, wie die Effizienz des bestehenden Heizsystems verbessert werden kann. Selbst kleinere Maßnahmen können hier schnell über hundert Euro Ersparnis im Jahr bringen. Er ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die zum Beispiel einen Gas- oder Öllheizkessel, eine Fernwärmestation oder eine Wärmepumpe zuhause haben. Der Heiz-Check ist jedoch nur bei kalten Außentemperaturen möglich. Termine können bei der Verbraucherzentrale gebucht werden.

Erzeugerpreise: Heizöl im August um 30 % günstiger

Flüssiggas gibt um 40 % nach

Erzeugerpreise: Heizöl im August um 30 % günstiger

(22. September 2015) Die Erzeugerpreise für Energieprodukte, ein wichtiger Indikator für die Entwicklung der zukünftigen Endkundenpreise, wurden im August deutlich günstiger. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis). Sie lagen um 5,0 % unter Vorjahresniveau und sanken gegenüber Juli 2015 um 1,2 %.

125 Erzeugerpreisindizes gewerblicher Produkte (2008-2015)

Dazu folgende Übersicht:

Besondere Preisentwicklungen bei Energie im August 2015
Energieträger Veränderung in %
gegenüber August 2014
Veränderung in %
gegenüber Juli 2015
Mineralölerzeugnisse insgesamt –16,4 –5,1
Flüssiggas als Kraft- oder Brennstoff –40,3 –6,0
Leichtes Heizöl –30,2 –8,8
Dieselkraftstoff –16,5 –4,6
Motorenbenzin –7,4 –4,3
Elektrischer Strom insgesamt –5,6 –1,0
Elektrischer Strom für Haushalte –1,2 0,0 
Erdgas insgesamt –3,3 –0,4
Erdgas für Haushalte –1,2 0,0

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2015

Für Endverbraucher könnten damit die Mineralölproidukte auch in den nächsten Wochen günstig bleiben. Voraussetzung dafür ist, dass auch der Euro gegenüber dem US-Dollar stabil bleibt, da Produkte aus Rohöl weltweit in dieser Währung gehandelt werden.

Alte Ölheizung: Worauf beim Austausch achten

Auf Brennwerttechnik setzen - Erneuerbare einbinden

Alte Ölheizung: Worauf beim Austausch achten

(18. September 2015) 1,1 Millionen aller deutschen Ölheizungen (18,7 %) sind älter als 23 Jahre und 400.000 (7,5%) sind sogar älter als 31 Jahre. Für diese Uralt-Brenner ist dringend Handlungsbedarf geboten. Denn sie schaden nicht nur der Umwelt, sondern fressen auch ein ordentliches Loch ins Portemonnaie.

125 alte Ölheizung im Keller / Foto: Urbansky / EnWiPo

Wer solche „Schätzchen“ noch im Keller hat, sollte dringend über einen Austausch nachdenken. Foto: Urbansky / EnWiPo

Das Umweltbundesamt gibt aktuell Tipps, was beim Tausch eines alten Ölkessels gegen einen neuen Kessel zu beachten ist:

  • Austausch prüfen, wenn der Ölkessel älter als 20 Jahre ist
  • Bei Erwerb einer Ölheizung hohen Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen achten, diese können bei Neugeräten ab dem 26. September 2015 nur noch Brennwertgeräte garantieren, nicht jedoch Niedertemperaturkessel
  • Einbindung erneuerbarer Energien wie Solarthermie prüfen, dafür gibt es auch Fördermittel
  • Heizenergie durch Wärmedämmung, angepasstem Verhalten und regelmäßiger Wartung sparen
Hälfte der Thüringer Ölheizungen zu alt

Verband rät zu Gerätetausch bei anstehender Sanierung

Hälfte der Thüringer Ölheizungen zu alt

(14. September 2015) Auch wenn sich Thüringens Ölheizer derzeit über günstige Preise freuen können – mehr als die Hälfte der im Freistaat mit Heizöl betriebenen Anlagen ist zu alt. Der Verband Energiehandel Südwest-Mitte (VEH) schätzt, dass von den 142.000 Anlagen rund 76.000 20 Jahre und älter sind. Diese Geräte seien, so der Verband, nicht auf dem aktuellen Stand der Technik. Sie arbeiteten ineffizient, verbrauchten dadurch mehr Brennstoff und verursachten höhere Kosten. Im Zuge einer energetischen Gebäudesanierung sei der Heizkesseltausch die effektivste und einfachste Maßnahme. 

125 VEH_Heizungsbetankung_630x630.jpg

Foto: VEH

Heizöl war zudem in Thüringen, bezogen auf den Energiegehalt im August rund 28 % günstiger als Erdgas. Grund sei die unterschiedliche Preisentwicklung: Während thüringische Heizölkunden im August rund 27,4 % weniger als ein Jahr zuvor zahlten, wurde Erdgas im gleichen Zeitraum lediglich 1,3 % günstiger. Auch die Pelletpreise gestalteten sich nach VEH-Angaben verbraucherfreundlich: Im Bundesdurchschnitt waren Holzpellets im August 2015 6 % günstiger als im Vorjahresmonat.

Niedrige Mineralölpreise dämpfen Inflation im August

Heizöl auch gegenüber Vormonat Juli günstiger

Niedrige Mineralölpreise dämpfen Inflation im August

(11. September 2015) Die niedrige Inflationsrate im August 2015 von 0,2 % war maßgeblich auf weiterhin gesunkene Energiepreise (-7,6 % gegenüber August 2014) zurückzuführen. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Der weiterhin fallende Weltmarktpreis für Rohöl wirkte sich vor allem auf die Preisentwicklung bei leichtem Heizöl (-27,6 %), Flüssiggas (-23 %) und Kraftstoffen (-9,5 %) aus. Auch die Preise für andere Energieprodukte lagen unter dem Vorjahresniveau, so für Zentralheizung und Fernwärme mit -6,5 % und Strom -1,0 %.  Im Vergleich zum Vormonat Juli wurde Heizöl um 6,2 % günstiger. Gas, Strom und Fernwärme bleiben hingegen stabil.

Gesamtindex / Teilindex Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum in %
Veränderung
gegenüber
Vormonat in %
Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe – 0,6 – 0,2
Haushaltsenergie – 6,7 – 1,0
Strom – 1,0 0,0
Gas – 1,7 0,0
Leichtes Heizöl - 27,6 – 6,2
Kraftstoffe – 9,5 – 4,2
Superbenzin – 7,1 – 4,1
Dieselkraftstoff – 15,6 – 4,3
Energie – 7,6 – 2,1
Juli: Rohöl und Heizöl 34 % günstiger

Russland bleibt mit Abstand größter Importeur

Juli: Rohöl und Heizöl 34 % günstiger

(10. September 2015) Deutschland hat im Juli mit 7,32 Millionen Tonnen gut 0,8 % mehr Rohöl importiert als im Vorjahresmonat. Im gleichen Zeitraum sanken die Importpreise um 34,4 %, Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

125 Pipeline von Rosneft Foto: Rosneft

Auch im Juli bleibt Russland größter Importeur von Rohöl nach Deutschland. Foto: Rosneft

Im gleichen Zeitraum sanken hierzulande auch die Heizölpreise um 34 %. Nach Angaben des Magazins Brennstoffspiegel gaben sie von 7,38 Eurocent je kWh auf 5,50 Eurocent je kWh nach.

Wichtigster Importeur bleibt die Russische Föderation (18,5 Millionen Tonnen), vor Norwegen (7,5 Millionen Tonnen), Großbritannien (6,3 Millionen Tonnen), Nigeria (3,8 Millionen Tonnen) und Kasachstan (3,5 Millionen Tonnen).

Heizölabsatz trotz günstiger Preise rückläufig

Hohe Füllstände in Privathaushalten nach mildem Winter

Heizölabsatz trotz günstiger Preise rückläufig

(31. August 2015) Trotz des rund 20 % günstigeren Heizölpreises war der Absatz im ersten Halbjahr 2015 leicht rückläufig. Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Demnach sank der Absatz von Januar bis Juni auf 7,91 Millionen Tonnen, das sind rund 1,3 % weniger als im Vorjahreszeitraum.

125 Rapsfeld Foto Total GmbH

Foto: Total GmbH

Dabei wurde in den ersten vier Monaten sogar noch deutlich mehr Heizöl verkauft (wir berichteten). Grund dürfte nach dem milden Winter und den Käufen zu Jahresbeginn die nun sehr hohen Füllstände in den deutschen Privat-Tanks sein. Die Importpreise für Rohöl, wichtigster Indikator für den Heizölpreis, sanken in der gleichen Zeitspanne um 34,4 %.

Juli-Importe: Mineralöl um 28 % günstiger, Erdgas um 5,5 %

Rückgänge auch gegenüber Juni 2015

Juli-Importe: Mineralöl um 28 % günstiger, Erdgas um 5,5 %

(28. August 2015) Die Importpreise für Energieprodukte gaben im Juli 2015 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich nach. Das berichtet das Statistische Bundesamt.

125 Einfuhrpreisindex

Grafik: destatis

So sanken die Importpreise für Mineralölerzeugnisse (-28,2%), zu denen auch Heizöl gehört, und Erdgas (-5,5%). Zum Vergleich: Die Heizölpreise für Endverbraucher gaben in diesem Zeitraum um 21% nach, die für Erdgas um 2%. Im Vergleich zum Vormonat Juni verbilligten sie die Einfuhren für Mineralölerzeugnisse um 7,0% und Erdgas um 1,5%).

Milder Winter: Ölheizer sparen am meisten

Auch Erdgas und Fernwärme günstiger

Milder Winter: Ölheizer sparen am meisten

(26. August 2015) Der erneut milde Winter 2014/2015 und die gefallenen Energiekosten bescheren den deutschen Haushalten deutlich geringere Wärmekosten als im Jahr zuvor. Nach einer Analyse des Energiedienstleisters Techem sparen Ölheizer am meisten.

125 Techem Energiekosten 2014

Grafik: Techem

Im Schnitt hat sich der Verbrauch von Erdgas 2014 gegenüber 2013 um 16 %, der von Heizöl und Fernwärme um 15 % verringert. Die Verbrauchspreise für Erdgas sind im gleichen Zeitraum um 1,6 % und die für Heizöl um 4,6 % gesunken. Die Fernwärmepreise sind dagegen durchschnittlich um 4,9 % gestiegen.

Letztlich gingen aber die Kosten aber für alle drei Energieträger aufgrund der geiringern Verbräuche zurück. So liegen die für 2014 abgerechneten Kosten für Erdgas im Schnitt bei 7,89 Euro pro Quadratmeter und damit um 16,9 % unter denen für 2013. Für Heizöl fallen 2014 rund 10,37 Euro pro Quadratmeter  an, das sind sogar 19 % weniger als 2013. Haushalte mit Fernwärmeversorgung zahlen für 2014 durchschnittlich rund 10,03 Euro pro Quadratmeter  und damit gegenüber 2013 immer noch rund 11,6 % weniger.

Heizölpreis auf Jahrestief – Experten raten zum Kauf

Preise könnten noch weiter nachgeben, da Iran auf den Markt drängt

Heizöl auf Jahrestief – Experten raten zum Kauf

(25. August 2015) Nachdem der Heizölpreis gestern nach Berechnungen des Portals Tecson auf einen Jahrestiefstand von 52,30 Euro gefallen ist, raten Experten zum Kauf. „Es wäre absurd, jetzt auf den Wendepunkt zu spekulieren, ab dem das Öl wieder teurer wird. Bei den aktuellen Preisen kann man nichts falsch machen“, so Klaus Bergmann, Geschäftsführer des Heizölpreisvergleichs esyoil gegenüber dem Focus.

125 Tankwagen Klindworth-Kronol Foto: Urbansky / EnWiPo

Kaufen oder abwarten, das ist derzeit beim Heizöl die große Frage. Foto: Urbansky / EnWiPo

Dabei könnten die Preise noch weiter nachgeben. Denn 2016 laufen die Sanktionen gegenüber dem Iran aus. Der will so Ölminister Bijan Namdar Zangeneh gegenüber Reuters, seinen Anteil am Ölmarkt zurückbekommen. „Wir beabsichtigen, unabhängig von den Preisen Öl zu verkaufen, obwohl wir das Öl natürlich lieber zu einem höheren Preis verkaufen würden. Doch der Preis wird durch den Markt bestimmt“, zitiert das Portal sputniknews Zangeneh.

Erzeugerpreise: Heizöl um 23 % günstiger, Erdgas um 1 %

Gegenüber Juni 2015 nur geringer Rückgang

Erzeugerpreise: Heizöl um 23 % günstiger, Erdgas um 1 %

(21. August 2015) Die Erzeugerpreise, ein wesentlicher Indikator für die künftige Entwicklung der Verbraucherpreise lagen im Juli 2015 um 1,3% niedriger als im Juli 2014, so das Statistische Bundesamt (Destatis).

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Foto: Total Deutschland GmbH

Die Preisentwicklung bei Energie wirkte sich wie schon in den Vormonaten besonders stark auf die Entwicklung des Gesamtindex aus. Die Energiepreise waren um 4,1% niedriger als im Vorjahresmonat und sanken gegenüber Juni 2015 um 0,3%.

Hier die einzelnen Daten:

Energieträger Veränderung in %
gegenüber Juli 2014
Veränderung in %
gegenüber Juni 2015
Leichtes Heizöl – 23,3 – 4,4
Elektrischer Strom für Haushalte – 1,0 0,0
Erdgas für Haushalte – 1,2 – 0,2
Juli-Inflation: Heizöl 22% günstiger, Flüssiggas 23%

Auch gegenüber Juni 2015 Preisrückgang

Juli-Inflation: Heizöl 22% günstiger, Flüssiggas 23%

(17. August 2015) Dank günstiger Energiepreise stieg die Inflation im Juli in Deutschland nur um 0,2 % an. Das berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis). Günstiger für die Verbraucher waren leichtes Heizöl mit -22,4%, Flüssiggas -23%, Fernwärme -5,9% und Strom -1,0%. Nur die Preise für feste Brennstoffe erhöhten sich um 1,1%).

Im Vergleich mit dem Vormonat Juni 2015 fielen die Preise für Haushaltsenergie (-1,0%) etwas. Insbesondere wurde leichtes Heizöl (-4,8%) deutlich günstiger. Strom und Gas gaben nur minimal um 0,1 bzw. 0,3 % nach.

Senkungen
Flüssiggas, Füllung eines Tankbehälters -23
Leichtes Heizöl -22
Autogas -15
Diesel, unter 60 Cetan -12

Ausgewählte Preissenkungen im Juli 2015. Quelle: Statistisches Bundesamt

Heizölbestellung

14-tägiges Rücktrittsrecht

14-tägiges Rücktrittsrecht

(14. August 2015, geändert am 25. August 2015) Bei einer Heizölbestellung im Fernabsatz (Internet, Telefon, Fax usw.) haben Verbraucher ein 14-tägiges Widerrufsrecht nach der Bestellung. Das hat der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung festgestellt (Urteil vom 17. Juni 2015, Az. VIII ZR 249/14).

125 2380 Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe

Der Verbraucher kann also von einer Bestellung zurücktreten, ohne dass zusätzliche Kosten auf ihn zukommen.

Der Händler ist an den bei der Bestellung vereinbarten Preis hingegen bis zur Lieferung gebunden.

Günstiges Heizöl verursacht lange Lieferzeiten

Preise so günstig wie seit 2009 nicht mehr

Günstiges Heizöl verursacht lange Lieferzeiten

(11. August 2015) Heizöl ist derzeit um diese Jahreszeit so günstig wie seit 2009 nicht mehr. Das ruft auch zahlreiche Verbraucher auf den Plan. Die gehäuften Bestellungen bedingen derzeit deutlich längere Lieferzeiten.

125 Rapsfeld Foto Total GmbH

Foto: Total GmbH

Normalerweise wird nach drei bis vier Werktagen geliefert. Doch in einigen Gegenden Deutschlands werden daraus derzeit gut drei Wochen. So berichtet Radio Vest von solchen Lieferzeiten im nordrhein-westfälischen Dorsten. Doch auch in anderen Gegenden springen die Lieferzeiten drastisch an. Ein Blick in das Vergleichsportal esyoil zeigt: In Berlin braucht zwar der teuerste Heizöl-Anbieter für eine Lieferung nur fünf Werktage, der günstigste hingegen 15, also eben jene drei Wochen.

Da derzeit jedoch aufgrund der äußerst warmen Temperaturen kein Notstand an Heizenergie herrschen dürfte, kann man diese drei Wochen ruhig in Kauf nehmen. Der günstige Preis bleibt in jedem Fall erhalten.

Juni: Deutschland importiert 18 % mehr Rohöl

Preise auch für Heizöl sanken um über 30 %

Juni: Deutschland importiert 18 % mehr Rohöl

(10. August 2015) Mit 7,8 Millionen Tonnen wurden im Juni  diesen Jahres 18 % mehr Rohöl nach Deutschland exportiert als im Juni 2014. Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Größter Importeur bleibt Russland mit 15,9 Millionen Tonnen, gefolgt von Norwegen (6,2 Millionen Tonnen) und Großbritannien (5,5 Millionen Tonnen).

125 Pipeline von Rosneft Foto: Rosneft

Russland bleibt mit Abstand größter Importeur von Rohöl nach Deutschland. Foto: Rosneft

Die Preise für die Rohölimporte sanken hingegen deutlich, und zwar um 32,3 %. Dieser Rückgang landete fast vollständig beim Verbraucher. Nach Berechnungen des Portals tecson.de  gaben die Heizölpreise im gleichen Zeitraum um rund 31 % nach.

Auch gegenüber dem Vormonat Mai gaben die Import-Preise nach, und zwar um 4,3 %. Beim Heizöl ist für diesen Zeitraum jedoch eine leichte Teuerung um 2 % zu verzeichnen.

Hessen: Heizöl 16 % günstiger als Erdgas

Verband rät zur Bevorratung

Hessen: Heizöl 16 % günstiger als Erdgas

(6. August 2015) Die gesunkenen Preise für Heizöl machen auch im Preisvorteil gegenüber Erdgas bemerkbar. So konstatiert der Verband für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH) für Hessen einen Preisunterschied von 16 % zugunsten des Heizöls.

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Heizöl ist derzeit besonders günstig. Der Verband VEH rät zur Bevorratung. Foto: VEH

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes zahlten hessische Heizölkunden in diesem Juli 22,5 % weniger als im Vorjahresmonat. Erdgas wurde lediglich um 2,2 % günstiger. Der VEH gibt die derzeitige Preisspanne für Heizöl in Hessen mit 59 und 62 Cent an. Davon profitierten 516.000 Ölheizer. Der Verband empfiehlt Verbrauchern, den Tankfüllstand zu kontrollieren und sich für den kommenden Winter aufgrund der günstigen Preise zu bevorraten.

Heizölverbrauch bisher nur minimal gestiegen

Preise gingen gegenüber Vorjahr um 20,8 % zurück

2015: Heizölverbrauch bisher nur minimal gestiegen

(31. Juli 2015) In Deutschland wurden vom Januar bis Mai diesen Jahres lediglich 1,8 % mehr Heizöl verbraucht. Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der Absatz belief sich auf 7,08 Millionen Tonnen. Im gleichen Zeitraum sank der Preis für das Vorprodukt Rohöl um 34,8 %.

125 Shell LKW Foto: Urbansky / enwipo.de

Foto: Urbansky / enwipo.de

Die Heizölpreise gingen nach Angaben des Fachmagazin Brennstoffspiegel, bezogen auf den Monat Mai in den Jahren 2014 und 2015 von 7,39 Eurocent je kWh auf 6,12 Eurocent je kWh zurück. Das entspricht Abschlägen in Höhe von 20,7 %.

Günstiges Heizöl drückt Inflationsrate im Juni

Auch gegenüber Mai Preisrückgang

Günstiges Heizöl drückt Inflationsrate im Juni

(14. Juli 2015) Die niedrige Inflationsrate von 0,3 % im Juni 2015 ist vor allem auf weiterhin sinkende Energiepreise (−  5,9  % gegenüber Juni 2014) zurückzuführen. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Unter den Energieprodukten war der Preisrückgang bei Mineralölprodukten (−10,5  %) am stärksten. Binnen Jahresfrist gaben sowohl die Preise für leichtes Heizöl (− 19,2  %) als auch für Kraftstoffe (−7,8  %, darunter Dieselkraftstoff: −11,0  %, Superbenzin: − 6,3  %) deutlich nach. Günstiger wurden auch andere Energieprodukte (zum Beispiel Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme:  −5,2  %; Strom:  –0,9  %). Nur die Preise für feste Brennstoffe erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat (+1,1  %).  Im Vergleich zum Vormonat Mai 2015 wurde leichtes Heizöl (−2,6  %) deutlich billiger.

Senkungen
Flüssiggas, Füllung eines Tankbehälters -21
Leichtes Heizöl -19
Autogas -15
Frische Milch -14
H-Milch -13
Zucker oder Süßstoff -13
Diesel, unter 60 Cetan -11
Butter -10
Sahne -10

Ausgewählte Preissenkungen im Juni 2015. Quelle: Statistisches Bundesamt

Trotz kühlerem Frühjahr: Ölheizer sparen, Gasheizer nicht

7 % mehr Heizenergie verbraucht

Trotz kühlerem Frühjahr: Ölheizer sparen, Gasheizer nicht

(13. Juli 2015) Trotz des deutlich kühleren Frühjahres konnten Ölheizer in Deutschland mit 16 % deutlich an Heizkosten sparen, während bei Gaskunden die Rückgänge mit wenig mehr als 1 % kaum spürbar waren.

125 311 Münzen im Thermostat Foto: Frank Urbansky

Foto: Archiv

Das berichtet die Berliner Morgenpost aufgrund von Informationen des Vergleichsportals Verivox. Demnach habe ein Durchschnittsverbraucher mit 20.000 Kilowattstunden bei einer Gasheizung 1191 Euro für seinen Brennstoff bezahlt, bei Öl schlugen nur 1161 Euro und damit 2,5 Prozent weniger zu Buche. Insgesamt wurden 7 % mehr Wärmeenergie von Oktober bis Mai verbraucht als im Jahr zuvor.

Großhandelspreise: Heizöl im Juni um 10,5 % günstiger

Für Verbraucher gaben Preise noch deutlicher nach

Großhandelspreise: Heizöl im Juni um 10,5 % günstiger

(10. Juli 2015) Im Juni fielen die Großhandelspreise für Mineralölprodukte und damit auch für Heizöl um durchschnittlich 10,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Vormonat Mai gaben die Preise ebenfalls nach, und zwar um 2 %.

Zum Vergleich hier die Entwicklung der Preise für Endverbraucher: Im Juni 2015 war Heizöl um gut 22 % teurer als derzeit, im Mai 2015 um gut 2,5 %.

125 Tanklager mit Leitungen / Foto: MWV

Foto: MWV

Da die weltweite Ölversorgung aufgrund der Förderpolitik Saudi-Arabiens weiter anhält, und das mindestens bis zur nächsten OPEC-Sitzung am 4.Dezember 2015, könnten sie die Preise hierzulande bis dahin auf dem derzeit niedrigen Niveau stabilisieren.Voraussetzung dazu wäre allerdings, dass der Euro stabil bleibt. Einen Beitrag zur Entwicklung der Heizölpreise und warum sie nicht ewig niedrig bleiben können Sie auch in der neuen Energiedepesche oder hier lesen.

Heizkörper im Sommer säubern und streichen

Auftrag von Grundierung und Heizkörperlack bei beschädigter Oberfläche

Heizkörper im Sommer säubern und streichen

(9. Juli 2015) Auch wenn der Winter noch weit ist - saubere Heizkörper tragen wesentlich zur Energieeffizienz bei. Dabei ist es egal, ob die Wärme mit Öl, Gas oder Fernwärme erzeugt wird. Staub und Schmutz können die Heizleistung erheblich mindern – und zwar bis zu 30 Prozent.

125 Heizkörper dreckig / Foto: Urbansky/Enwipo

So sieht es oftmals in Heizkörpern aus. Eine Reinigung jetzt im Sommer wäre optimal. Foto: Urbansky/ Enwipo

Deshalb sollten man jetzt, in den Ferien, freie Zeit nutzen und die Heizung säubern, bevor sich der Staub einbrennen kann. Das Portal heizoel.total gibt dafür folgende Tipps:

  • Während Röhrenheizkörper sehr leicht mit einem feuchten Tuch zu reinigen sind, müssen bei Plattenheizkörpern meist zuvor die Abdeckungen entfernt werden, um dem Staub an den Profilblechen zwischen den einzelnen Platten zu Leibe zu rücken. Dazu verwendet man am besten Heizkörperbüsten in länglicher und U-Form.
  • Nachdem der Staub beseitigt ist, wischt man mit einem feuchten Tuch die Heizungsrohre, Außenseiten und die Abdeckungen ab. Das Thermostatventil lässt sich gut mit einer feuchten Zahnbürste oder Zylinderbürste reinigen. Wenn alle Teile wieder trocken sind, werden die obere Abdeckung und das Seitenteil wieder angebracht.
  • Bei Rippenheizkörpern empfiehlt es sich, den Staub zunächst mit dem Staubsauger zu entfernen. Dann kommen milde Reinigungsmittel und warmes Wasser zum Einsatz und für die Zwischenräume eignet sich die Heizungsbürste oder eine einfache Flaschenbürste. Besonders hartnäckige Verschmutzungen lassen sich mit Backofenspray beseitigen.
  • Sind die älteren Heizkörper im Laufe der Zeit unansehnlich geworden, hilft nur noch Streichen. Auch das erledigt man am besten im Sommer, denn die Heizkörper dürfen beim Streichen keinesfalls warm sein. Für den Anstrich benötigt man eine Heizkörper-Grundierungsfarbe mit Rostschutz und einen hitzebeständigen Heizkörperlack, der nicht vergilbt.
  • Nach der gründlichen Reinigung werden lose Farbanstriche entfernt und die Heizkörper mit feinkörnigem Schleifpapier etwas abgeschliffen. Auf eine Grundierung folgt hier ein Heizkörperlack.
Mai: Rohölimporte deutlich günstiger, Heizöl ebenso

Gegenüber April jedoch leichte Teuerung

Mai: Rohölimporte günstiger, Heizöl ebenso

(8. Juli 2015) Deutschland führte im Mai diesen Jahres 7,9 Millionen Tonnen Rohöl ein. Das waren 7 % mehr als im Vorjahresmonat, berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Auch für die ersten fünf Monate des Jahres sind steigende Importe zu verzeichnen. Sie kletterten um 2,1 % auf 37,8 Millionen Tonnen. Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Mai 430,17 Euro und lag damit um 27,4 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (592,25 Euro). Ein gleichen Zeitraum sanken die Heizölpreise hierzulande um gut 19 %. Gegenüber April (413,31 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 4,1 % gestiegen, die Heizölpreise nahmen im gleichen Zeitraum um etwa 3 % zu.

125 russische Staatskonzern Rosneft

Russland bleibt mit 13,5 Mio. gelieferten Tonnen Rohöl auch im Jahr 2015 wichtigster Lieferant für Deutschland. Foto: Rosneft

2015 deutlich mehr Heizöl gekauft

Günstiger Preis Hauptursache für fast 10 % höheren Absatz

2015 deutlich mehr Heizöl gekauft

(7. Juli 2015) Deutsche Verbraucher haben von Januar bis April diesen Jahres deutlich mehr Heizöl gekauft. Das geht aus den Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervor. Demnach wurden in den ersten vier Monaten 6,3 Millionen Tonnen Heizöl abgesetzt, das sind 9,4 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

125 Lieferung Heizöl Foto: VEH

 Foto: VEH

Heizöl schwer, das vor allem zum Verbrennen in Großheizungsanlagen eingesetzt wird, machte sogar einen Sprung von 25 % auf 1,7 Millionen Tonne. Grund für den höheren Absatz ist vor allem der Preis. Der lag im genannten Zeitraum gut 23 % unter dem des Vorjahres.

Energielabeling: Vorsicht beim Kauf neuer Öl- und Gasheizung

Nur Brennwerttechnik kann Normen noch erfüllen

Energielabeling: Vorsicht beim Kauf neuer Öl- und Gasheizung

(6. Juli 2015) Mit dem ab 26. September 2015 geltenden Labeling für Heizgeräte werden die bisher den Markt dominierenden Niedertemperaturkessel faktisch unverkäuflich. Sie erfüllen dann nicht mehr die strengen Anforderungen hinsichtlich Emissionswerte und Energieeffizienz. Das schaffen im Bereich der Öl- und Gasheiztechnik dann nur noch Brennwertgeräte. In diesem Zusammenhang warnt die Verbraucherzentrale vor aktuellen Angeboten der Heizungsindustrie. Noch schnell, so heißt es da, zuschlagen bei günstigen Heizwertgeräten, bevor die im Herbst verboten werden.

„Manche Anbieter versuchen daher jetzt, den Lagerbestand an Niedertemperaturkesseln noch zu verkaufen“, kritisiert Peter Kafke von der Verbaucherzentrale. „Unsere Energieberater raten schon seit langem von Niedertemperaturkesseln ab, wenn es um den Neukauf einer Anlage geht. Brennwertgeräte sind hinsichtlich der Effizienz einfach deutlich überlegen.

125 311 ZVSHK Kesseltausch

Foto: ZVSHK

Auch von den Anschaffungskosten her sind die alten Kessel meist kein Schnäppchen. Wenn dann aber 15 oder gar 20 Jahre lang um 10 Prozent höhere Heizkosten fällig werden, war das nur für den Kesselverkäufer ein gutes Geschäft. Die neue gesetzliche Regelung ist definitiv im Sinne des Verbrauchers – und niemand sollte jetzt noch schnell einen technisch veralteten Kessel anschaffen,“ so Kafke weiter. Für die seltenen Fälle, wo technisch nur ein Niedertemperaturkessel in Frage kommt, sehe die Richtlinie Ausnahmen vor.

Öl- und Gasheizungen: Regierung will Austausch alter Pumpen fördern

In Hessen lief seit 2012 ähnliches Programm sehr erfolgreich

Öl- und Gasheizungen: Regierung will Austausch alter Pumpen fördern

(3. Juli 2015) Der Energiegipfel im Kanzleramt am vergangenen Mittwoch (eine Pressemitteilung des Bundes der Energieverbraucher dazu findet sich hier) hat beschlossen, einen Teil der jährlichen CO2-Einsparungen im Gebäudebereich zu erzielen.

125 Heizungspumpe / Foto: intelligent-heizen.info

Foto: intelligent-heizen.info

Das ambitionierte Ziel sieht vor, bis 2020 40 % weniger CO2 auszustoßen. Dafür müssen 22 Mio. Tonnen eingespart werden. Dafür sollen an Verbraucher und Kommunen 1,2 Mrd. Euro pro Jahr zusätzlich ausgeschüttet werden. Im Blickpunkt dabei ist ein Programm zum Austausch stromfressender Umwälzpumpen in alten Öl- und Gasheizungen. Ein ähnliches Programm wurde bisher lediglich in Hessen, dort allerdings sehr erfolgreich, durchgeführt.

Öl- und Gasheizungen: Brennwert oft nicht richtig eingestellt

Einfache Maßnahmen können Energieeinsparung steigern

Öl- und Gasheizungen: Brennwert oft nicht richtig eingestellt

(1. Juli 2015) Moderne Öl- und Gas-Brennwerttechnik ist oftmals nicht richtig eingestellt und bringt deswegen nicht die erhofften Energiespareffekte. Das stellte die Verbraucherzentrale NRW in einem 2011 gestarteten Feldtest fest (hier dazu weiterführendes Material). Dabei wurden 6.500 Brennwertkessel untersucht.

125 Wartung Gasheizung /Foto: intelligent-heizen.info

Foto: intelligent-heizen.info

Gemessen wurden dabei die anfallenden Kondensatmengen (Brennwerttechnik nutzt, im Gegensatz zu Niedertemperaturtechnik, die Kondensationswärme des verdampften Wassers während des Verbrennungsprozesses und führt diese in den Wärmekreislauf ein) mit der eigentlich zu erwartenden Menge aufgrund der technischen Möglichkeiten. Folgende Fehler wurden dabei festgestellt:

  • Kesselgröße nicht angepasst
  • kein Hydraulischer Abgleich
  • Pumpen nicht effizient
  • Schlechte Dämmungen der Heizungsrohre
  • Hoher Bedarf an Regler-Optimierung
  • Spreizung zu niedrig, Rücklauftemperatur zu hoch

Abgesehen von der Kesselgröße sind dies Punkte, die sich ohne größeren Aufwand gut regeln lassen.

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letzte Änderung: 25.04.2017