RWE hat viel vor
(15. April 2005) - Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte die RWE AG, Essen, ihren Betriebsgewinn gegenüber dem Vorjahr um 7,7% auf 5,98 Mrd. Euro. Der Überschuss stieg um 10,3% auf 2,14 Mrd. Euro, der Umsatz schrumpfte wegen des Verkaufs der Töchter Consol und HeidelDruck um 4% auf 42,14 Mrd. Euro.
Auch im laufenden Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Gewinnzuwachs. Überschuss und Betriebsgewinn sollen im einstelligen Prozentbereich zulegen, so Vorstandschef Harry Roels auf der HV. Der Umsatz werde wegen der Trennung von Töchtern leicht unter 42 Mrd. Euro sinken. Der Betriebsgewinn soll in den kommenden Jahren im Schnitt um mindestens 5% zulegen, so Roels. Die höhere Kosten für Steinkohle und die Regulierung der Energienetze könne RWE mehr als ausgleichen.
Bis 2006 will der Konzern rund 700 Mio. Euro einsparen, 2005 sollen die Kosten um 210 Mio. Euro sinken. Weltweit will der Konzern von 2005 bis 2009 rund 20 Mrd. Euro Sachinvestitionen tätigen und in den nächsten 15 Jahren rund 12 Mrd. Euro in den deutschen Kraftwerkspark investieren. Deutschland sei nach wie vor die erste Adresse bei Investitionen, ein weiterer Schwerpunkt sei auch das britische Kraftwerksgeschäft, so Roels.